Nationale Verzehrsstudie NVS II zeigt: Süßwaren sind keine Dickmacher

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Die gestern während einer Pressekonferenz in Berlin von Bundesminister Horst Seehofer und Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer, Max Rubner-Institut, erstmals vorgestellten Ergebnisse des 2. Teils der Nationalen Verzehrsstudie NVS II zeigen für den Bereich der “Süßwaren” und “Knabberartikel”, dass diese bei der Kalorienzufuhr der Deutschen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Demnach stammen bei Frauen und Männern weniger als zehn Prozent der insgesamt aufgenommenen Kalorien aus “Süßwaren”. Der tägliche Konsum von Knabberartikeln liegt bei geringen 5 Gramm bei Frauen und 8 Gramm bei Männern. Jugendliche knabbern nur wenig mehr: 8 Gramm konsumieren Mädchen täglich, 13 Gramm Jungen. Hauptenergielieferanten sowohl bei Männern als auch Frauen sind Brot, Milch, Milcherzeugnisse und Käse.

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Labyrinth der Farben - Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln führt in die Irre

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Die Lebensmittelwirtschaft erteilt einer farblichen Einteilung der Nährwertgehalte durch die Ampelfarben rot-gelb-grün eine Absage. Bundesminister Horst Seehofer kündigte heute bei der Vorstellung seines Leitfadens zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung an, sich für die Farbunterlegung bei bestimmten Lebensmitteln einsetzen zu wollen. “Eine derartige Farbenkennzeichnung würde den Verbraucher in ein Labyrinth bringen, in dem er den richtigen Weg zur Einkaufsentscheidung nicht finden kann; sie würde große Verunsicherung hervorrufen”, kritisiert Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL). “Wir lehnen eine solche irreführende Farbgebung strikt ab. Qualitativ hochwertige Produkte würden verunglimpft werden”, so Horst. Die Lebensmittelwirtschaft teilt jedoch mit dem Ministerium den Ansatz einer objektiven Nährwertkennzeichnung auf freiwilliger Basis.

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Mehr Verordnungen seit Jahresbeginn

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Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die gestiegene Zahl an ärztlichen Verordnungen zurückzuführen: Von Januar bis April 2008 wurden 5,0 Prozent mehr Rezepte eingelöst, teilt die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Impfstoffe erhöhten sich im selben Zeitraum politisch bedingt um 77,4 Prozent. Seit Beginn 2008 werden die Ausgaben für Arzneimittel und Impfstoffe getrennt ausgewiesen.

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Unbegründete Angst vor Schmerzmitteln

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Der Umgang mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen ist in Deutschland geprägt von Ängsten vor Risiken und Nebenwirkungen. Zwar fühlen sich die Deutschen gut informiert, wenn es um das Thema Schmerzmittel geht, doch über 60 Prozent der Deutschen erleiden lieber ihre Schmerzen als ein Schmerzmittel dagegen zu nehmen. Fast 50 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen über Nebenwirkungen, nur 21 Prozent halten Schmerzmittel für sicher. Die Folge: Deutschland ist unterversorgt, wenn es um die Behandlung alltäglicher Schmerzen geht.

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Zucker nicht austauschen

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Diabetiker sollten statt Zuckeraustauschstoffen lieber geringe Mengen Haushaltszucker verwenden, rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2008. Und auch beim Naschen gilt: Lieber »normale«, mit Haushaltszucker hergestellte Süßigkeiten in kleinen Portionen, statt sogenannter Diabetiker-Lebensmittel.

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Tabletten nicht im Liegen einnehmen - Häufig verharren die Arzneimittel dadurch zu lange in der Speiseröhre

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Bettlägerige Patienten sollen sich aufsetzen, um Tabletten einzunehmen und diese mit möglichst viel Wasser herunterspülen. Wie die “Apotheken Umschau” berichtet, konnte diese Empfehlung durch Versuche in einem Speziallabor der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Berlin untermauert werden.

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medico international fordert konkrete Schritte zur Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten

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medico international begrüßt den Bundestagsbeschluss vom 29. Mai 2008, der Deutschlands globale Verantwortung für die Bekämpfung sogenannter “vernachlässigter Krankheiten” anerkennt. Damit ist nach jahrelanger Diskussion zum ersten Mal der Weg für eine Gesundheitsforschung bereitet, die sich nicht nur ausschließlich an den Profitinteressen der Pharmaindustrie orientiert. Der Bundestagsbeschluss fordert ganz im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr öffentliche Verantwortung für Forschung und Entwicklung von Medikamenten für Menschen in Entwicklungsländern.

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Pharmafirmen gerügt

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Wegen Schleichwerbung in der ARD-Serie “In aller Freundschaft” hat der Deutsche Rat für Public Relations sieben in Deutschland tätige Pharmafirmen gerügt. Eine weitere wurde ermahnt, eventuell angebahnte Geschäftskontakte nicht weiter zu verfolgen. Der PR-Rat hob bei seiner Urteilsbegründung die Ernsthaftigkeit hervor, mit der die Mehrzahl der angeschuldigten Pharmafirmen die vom Rat erhobenen Vorwürfe bearbeitet haben. Eine Antwort schuldig blieben die Merz-Pharma AG, Sanofi Aventis Deutschland GmbH und H. Lundbeck A/S (Dänemark).

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Intranasales Fentanyl bei Durchbruchschmerzen

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Tumorpatienten mit Durchbruchschmerzen erfahren schon zehn Minuten nach der Behandlung mit intranasalem Fentanylspray eine deutliche Schmerzlinderung. Das ist das Ergebnis einer europäischen Studie unter Leitung von Dr. Thomas Nolte, Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden, die auf dem fünften Forschungskongress der Europäischen Gesellschaft für Palliativmedizin in Trondheim, Norwegen, vorgestellt wurde. (1) Alle Studienteilnehmer erhielten bereits eine erfolgreiche Basisschmerzbehandlung, litten aber nach wie vor unter täglichen Durchbruch­schmerzattacken.

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Eltern: Hört auf zu rauchen und reduziert so das Risiko, dass eure Kindern rauchen werden

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche zur Rauchern werden, sinkt stark, wenn Eltern aufhören zu rauchen. Wenn beide Eltern eines Kindes nie geraucht haben, ist Forschungsergebnissen zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind einmal täglich rauchen wird, um über 70 Prozent im Vergleich (1) zu einer Konstellation gesenkt, in der beide Eltern weiterrauchen. Und wenn beide Eltern Raucher waren, aber aufgehört haben zu rauchen, ist dieselbe Wahrscheinlichkeit um fast 40 Prozent gesenkt.(1) Weitere Forschungsergebnisse zeigen, dass bei Müttern, die das Rauchen aufgehört haben, die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder anfangen zu rauchen, geringer ist.(2)

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