So schützen sich Verbraucher vor gefälschten Medikamenten

„Wer sichere Medikamente will, kann auf die deutschen Apotheken vertrauen“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für Sie da“ klären am heutigen „Tag der Apotheke“ bundesweit 21.500 Apotheken Verbraucher darüber auf, wie sie sich vor Arzneimittelfälschungen schützen können.

Linz: „Wer sich vor Fälschungen schützen will, sollte keine Medikamente bei unbekannten oder unzuverlässigen Anbietern kaufen. Bestellen Sie – wenn überhaupt – nur  bei europäischen Versandapotheken.“ Der Versand von Medikamenten aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums direkt an Endverbraucher in Deutschland ist verboten. „Auch Gütesiegel auf Internetseiten können gefälscht sein“, stellt Linz klar. Misstrauisch sollten Patienten werden, wenn ein in Deutschland verschreibungspflichtiges Arzneimittel ohne Rezept geliefert wird. Auf keinen Fall sollte man Medikamente im Ausland auf Wochenmärkten oder bei Einzelpersonen auf der Straße kaufen. Deshalb sollten sich Fernreisende auch ihre Reiseapotheke in Deutschland füllen.

Das Bundeskriminalamt warnte im Frühjahr vor einer Zunahme der Arzneimittelkriminalität. Nach Schätzungen sind bis zu 50 Prozent der Arzneimittel, die von Internetversendern stammen, gefälscht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.