Asthma bei Kindern und andere allergische Reaktionen

Stressereignisse in der Kindheit stehen zunehmend im Verdacht, eine große Rolle bei der späteren Entwicklung von Asthma, Hautkrankheiten oder allergischen Sensibilisierungen zu spielen. Dramatische Lebensereignisse wie der Tod eines Angehörigen, schwere Erkrankungen eines Familienmitgliedes oder die Trennung der Eltern, aber auch harmlose Ereignisse wie beispielsweise ein Umzug stehen im Verdacht, das Allergie-Risiko bei betroffenen Kindern zu erhöhen. Offenbar spielt das Immunsystem eine Vermittlerrolle zwischen Stress auf der einen Seite und allergischen Krankheiten auf der anderen Seite.

Bei Kindern, deren Eltern sich innerhalb des letzten Jahres getrennt hatten, fanden Forscher erhöhte Blutkonzentrationen des Neuropetides VIP (Vasoaktives intestinales Peptid) sowie erhöhte Konzentration von Immunmarkern, die mit der Auslösung allergischer Reaktionen verbunden sind, wie das Zytokin IL-4.

2 Gedanken zu „Asthma bei Kindern und andere allergische Reaktionen“

  1. Atemmethoden – die Kulturfalle.

    Bei Lungenleiden wie Asthma und COPD werden durch Ärzte lungenspezifische Behandlungen wie Medikamente zum Erweitern der Atemwege, Sauerstoff und apparative Beatmung eingesetzt. Die Methoden der westlichen Atemtherapeuten z. B. nach Middendorf, können eine Verkrampfung der Atemwege kaum beeinflussen.

    Andererseits sind die Auswirkungen japanischer Atemmethoden sehr eindrucksvoll, siehe z.B. das mit vielen Details verfasste Buch „Hara – Erdmitte des Menschen“ von Graf Karlfried von Dürckheim, das Mitte des letzten Jahrhunderts ein Bestseller war.

    Beim Nachschlagen in einem Buch über japanische Atemtechnik wie „Die Kraft strahlender Gesundheit“ von dem über 100 Jahr alten Dr. N. Shioya ist die Erklärung der günstigen Wirkung des Bauchdrucks bei der Einatmung auf den Kreislauf physiologisch überzeugend. Es geht um die Bedeutung der Atmungspumpe mit dem Merkmal, dass bei der Einatmung der Bauchdruck steigt und beim Ausatmen wieder sinkt.

    Weil eine Schwächung dieser Teilwirkung der Atmungspumpe, des blutfördernden (hämodynamischen) Druckaufbaus im Bauchraum nämlich, durch Entlastung mit einer Intervention an der Lunge die Atmung überhaupt entkräften könnte, gibt es Argumente für das Einsetzen der japanischen Atemtechnik.

    Ganz abgesehen von einer mangelnden Rentabilität für Ärzte bei Atemtherapien, könnte das europäische Verständnis der Atmung ausschließlich als Vorgänge in den Atemwegen für die Konzentration auf Medikamente usw., d. h. auf einen Teil der Atmungspumpe verantwortlich sein.

    Der bekannte Wissenstheoretiker und Mediziner Ludwik Fleck sprach von der Bedeutung des kulturtreuen Verständnisses. Das heißt, das medizinische Verständnis wäre nicht universell.

    Für ein Studium dieses Aspekts der Lungenleiden wäre folgende Quellen (2. bis 4. in der Bücherei!) dem naturwissenschaftlich denkenden Menschen zu empfehlen:

    1. S. Otabe: Tiefatmen für unsere Gesundheit (http://tinyurl.com/6gfzof).
    2. Graf Karlfried von Dürckheim „Hara – Erdmitte des Menschen“ insbesondere „Worte des Meisters Okada“ mit Erklärung des Tanden.
    3. Dr. Takashi Nakamura „Das große Buch von richtigem Atmen“, Teil mit der Überschrift „Die Beziehung zwischen der Atmung und dem Druck im Bauchraum.“
    4. Dr. N. Shioya „Die Kraft strahlender Gesundheit“. Siehe insbesondere Seiten 114-139.

    Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.