Zu laute Fernseher sind deutliche Anzeichen für beginnenden Hörverlust

Große Sportereignisse gibt es in diesem Sommer reichlich. Doch was, wenn das sportliche Fernseherlebnis in einem handfesten Nachbarschaftsstreit wegen nächtlicher Ruhestörung endet? Nach einer bundesweiten Umfrage, die das forsa Institut im Auftrag der Akustikergemeinschaft HörRex durchführte, sind zu laut eingestellte TV-Geräte ein ernstzunehmendes Anzeichen für einen Hörverlust beim TV-Zuschauer. Damit die Sportereignisse der kommenden Wochen zu ungetrübten TV-Erlebnissen werden, empfiehlt die HörRex allen Interessierten einen vorherigen Besuch beim Akustiker. In den bundesweit über 280 Fachgeschäften der Gemeinschaft erhält man neben Informationen zur forsa-Umfrage Hören auch einen kostenlosen Hörtest und individuelle Beratung.

„Die forsa-Untersuchung zeigt sehr deutlich, wie die Nutzung technischer Kommunikationsmittel durch das nachlassende Hörvermögen erschwert wird“, so Tannassia Reuber von der Akustikergemeinschaft HörRex. „Bei einer sportlichen Großveranstaltung wie etwa den diesjährigen Olympischen Spielen kann ein zu lauter Fernseher zu einem echten Problem werden. Die täglichen Wettkämpfe und die entsprechenden Fernsehübertragungen beginnen nach mitteleuropäischer Zeit cirka 2:00 Uhr morgens. Sportbegeisterte, die die spannenden Entscheidungen keinesfalls verpassen wollen, werden mit einem zu lauten Fernseher zum nächtlichen Ruhestörer; Nachbarschaftskonflikte sind dann vorprogrammiert.“

1.067 Männer und 816 Frauen, die eigene Defizite beim Verstehen gesprochener Worte festgestellt hatten, nahmen an der forsa-Umfrage Hören teil. Ganze 76 Prozent von ihnen räumten ein, dass sie Probleme hätten, gesprochene Worte aus dem Fernseher zu verstehen.

Zugleich belegte die Untersuchung, dass moderne Hörgeräte das Sprachverstehen beim Fernsehen erheblich steigern können: Nachdem die befragten Personen für zwei Wochen neuste Hörsysteme im eigenen Alltag getestet hatten, bestätigten 74 Prozent der Teilnehmer ein besseres Sprachverstehen beim Fernsehen; 40 Prozent der Befragten stellten sogar eine deutliche Verbesserung fest.

„Wenn man dem Fernsehprogramm akustisch nicht mehr folgen kann oder andere technische Geräte, etwa das Tür- oder das Telefonklingeln nicht mehr hört, so sind das ernstzunehmende Anzeichen für ein nachlassendes Hörvermögen“, so nochmals Tannassia Reuber. „Wir möchten daher alle Interessierten ermuntern, ihre Ohren vor den großen Sportereignissen der kommenden Wochen einem professionellen Fitness-Check beim Hörgeräte-Akustiker unterziehen zu lassen. Das garantiert nicht nur bestes Sprachverstehen bei sämtlichen Sportübertragungen, sondern auch friedvolle Nachbarn.“

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