Arzneimittelausgaben: starke regionale Unterschiede

Medikamente im Wert von rund 170 Euro bekam jeder gesetzlich Versicherte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres verordnet. Dies teilt die Techniker Krankenkasse (TK) unter Bezug auf die Arzneimittelstatistiken der Krankenkassenverbände mit. Die regionalen Unterschiede sind erheblich: Während Sachsen-Anhalt mit 205 Euro pro Kopf um 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt und damit an der Spitze aller Bundesländer liegt, waren es im benachbarten Thüringen lediglich 145 Euro (15 Prozent unter dem bundesweiten Mittel).

Eine verschriebene Arzneimittelpackung kostete durchschnittlich 43 Euro. In Berlin waren es rund 53 Euro und damit 23 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Den niedrigsten Betrag je Packung verzeichnete Westfalen-Lippe mit rund 38 Euro (knapp zwölf Prozent unter dem Bundesdurchschnitt).

Die Statistiken stehen unter www.gamsi.de im Internet.

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