Kopfschmerzen ursächlich behandeln: Ohne Stoffwechselverbesserung geht es nicht

Kopfschmerzen sind weit verbreitet. Zum Glück steckt selten eine schwere Organerkrankung dahinter. Meist dominieren die klassische Migräne oder migräneartige Zustände bzw. Spannnungskopfschmerzen. Aus Sicht der Naturheilkunde sind nichtorganisch bedingte Kopfschmerzen immer auch Folge einer gestörten Regulation und eines gestörten Stoffwechsels. Sinnvoll ist es deshalb eine Umstellung der Lebensführung. In der Ernährung sollten typische „säuernde“ Nahrungsmittel wie Kaffee, rote Teesorten (Früchtetee, Hagebuttentee, etc.), Colagetränke, zuckerhaltige Nahrungsmittel, Schweineprodukte gemieden werden. Günstig sind dagegen sogenannte „Basenbildner“. Hierzu zählen besonders Kartoffeln und die meisten Gemüsesorten. Als Nahrungsergänzungsmittel bieten sich ggf. „Basenpulver“ an.

Verspannungen im Nackenbereich sollten konsequent behandelt werden. Helfen kann Sport, Krankengymnastik oder Osteopathie, evtl. auch die Neuraltherapie nach Huneke. Bei der Neuraltherapie wird auf entsprechende Schmerzpunkte ein Lokalanästhetikum (örtlich wirkendes Betäubungsmittel) gespritzt. Der wichtigste Effekt in diesem Fall ist aber nicht die Betäubung, da diese nur etwa eine halbe Stunde anhält, sondern die durchblutungsfördernde und stoffwechselaktivierende Wirkung im Bereich der verspannten Muskelzellen.

Lindernd wirkt auch die Kopflymphdrainage. Die Lymphe stellt ja eine Art Kläranlage des Organismus dar, dessen Aufgabe es ist, Stoffwechselgifte abzuleiten und gleichzeitig immunaktive Zellen an ihren Einsatzort zu bringen. Bei Kopfschmerzen kommt es immer wieder zu Stauungen der Lymphe im Halsbereich bzw. in der Kopfzone, wenngleich die Gehirnregion selbst lymphfrei ist.

Bei einer hormonellen Migräne – die in zeitlichem Zusammenhang mit der Regelblutung steht – können individuell geeignete homöopathische Mittel helfen. Generell ist die Lokalisation des Kopfschmerzes wichtig: Zum Beispiel „Druck hinter dem Auge“ ist aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ein Hinweis auf eine Störung des Gallenblasenmeridians der Akupunktur. Geeignete Homöopathika sowie Akupunktur helfen weiter.

Mehr:  www.naturheilbund.de

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