Der Sommer ist vorbei und die kalte Saison steht vor der Tür. Obwohl wir alle den gleichen äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, erlebt jeder die Jahreszeit auf eine andere Weise. Manche sind in ihrem Element und werden aktiv, wohingegen sich andere frierend zurückziehen und bereits den Frühling herbeisehnen – abhängig vom jeweiligen Typ. Im Ayurveda wird zwischen den drei Grund-Ernährungstypen Vata, Pitta und Kapha und deren Kombinationen miteinander unterschieden. Vata, Pitta und Kapha sind Doshas, die den Konstitutionstyp prägen. Unter anderem wirken Nahrungsmittel, der Lebensstil, aber auch der Zyklus der Jahreszeiten auf die Doshas. Ayurveda hat sich längst bewährt, um sich individuell für die kalte Jahreszeit zu rüsten.

„Wenn man Ayurveda richtig praktiziert, kann es ein effektives Mittel sein sich selbst näher kennen zu lernen, richtig einzuschätzen und dann von innen heraus gesund und schön zu werden. Um die Menschen bei diesem Prozess zu unterstützen, habe ich ‚Die Fünf-Elemente-Küche Indiens’ geschrieben“, sagt Martina Kobs-Metzger, examinierte Ayurveda-Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. In ihrem Kochbuch „Die Fünf-Elemente-Küche Indiens“ gibt die Autorin zahlreiche Hinweise und Empfehlungen, geht auf die Lehren des Ayurveda ein und erläutert auf verständliche Weise die wichtigsten Hintergründe. Der Leser erfährt, welche Eigenschaften verschiedene Nahrungsmittel haben können und wird zielsicher dem Erkennen des eigenen Typs entgegen geführt. So erfährt man, welche Nahrungsmittel gut für die individuelle Konstitution sind und sich eignen, eine personalisierte und bekömmliche Mahlzeit zusammen zu stellen. Eine umfangreiche und detaillierte Zutatenkunde hilft zudem, Hemmungen vor den bisweilen exotischen Zutaten abzubauen.

Um das momentan ansteigende Vata-Dosha auszugleichen empfiehlt der Ayurveda erdende Gemüsesorten wie Kürbisse und Rote Bete. Wichtig sind zudem regelmäßige warme und leicht zu verdauende Mahlzeiten.

Sehr gut geeignet ist Kürbisgemüse, welches nach indisch-französischer Art zubereitet wird. Das Rezept stammt aus „Die Fünf-Elemente-Küche Indiens“.

1 mittleren Hokaido
2 TL Ghee (geklärte Butter)
2 TL Senfsamen
1 EL frisch geriebenen Ingwer
1 TL frisch gemahlenen Koriandersamen
1 TL Kräuter der Provence
1 gestrichenen TL Kurkuma
1/2 TL Curry
1/2 TL Salz
1 MSP Muskat

Hokaido waschen, vierteln und Samen mit dem faserigen Fruchtfleisch entfernen. Anschließend in mundgerechte Würfel schneiden. Gewürze in Ghee anrösten. Zuerst Senfsaat im Ghee poppen lassen. Dann Koriandersamen, Ingwer und Kräuter der Provence hinzugeben, anschließend die gemahlenen Gewürze und das Salz. In Würfel geschnittenen Kürbis hinzugeben und auf niedriger Flamme im geschlossenen Topf weich garen. Hokaido braucht nicht geschält zu werden, sondern kann mit der Schale gekocht werden. Dies gibt dem Kürbis seinen nussigen Geschmack. Für Vata und in Maßen für Pitta ein herrliches Gemüse. Da der Hokaido Kapha erhöht, dürfen Kaphas den Kürbis scharf würzen, um seine süße und schwere auszugleichen.

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