Die Ermittlung des Immunstatus in der Krebstherapie und -prävention

Das Immunsystem ist eines der größten und komplexesten „Organe“ unseres Organismus. Es hat die Aufgabe uns vor Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten), vor Fremd- und Schadstoffen, vor Giftstoffen und Krebs zu schützen. Den Immunzellen kommen dabei wichtige Aufgaben im Verlauf der spezifischen und unspezifischen Immunabwehr zu.

Wie kann ein Patient sein Immunsystem unterstützen? Voraussetzung hierfür ist die Erhebung eines sog. Immunstatus. Dabei werden die Immunzellen und deren Untergruppen mit einem speziellen Verfahren getrennt und gezählt. Bei Krebserkrankungen z.B. sind bestimmte Immunzellen, die die Krebszellen angreifen (Killerzellen, NK-Zellen), vermindert. Die Ursache für die Verminderung dieser Zellen sind die sog. Bremserzellen (Suppressorzellen). Diese werden vermehrt bei chronischen Entzündungen und durch Krebszellen gebildet.

Für die Ermittlung des Immunstatus ist eine Blutentnahme erforderlich. Innerhalb von 2 Werktagen liegt dem Arzt ein ausführlich interpretierter Befund vor, der Basis einer entsprechenden Immuntherapie ist.

Wenn nun der Immunstatus anzeigt, dass vermehrt Suppressorzellen gebildet werden, muss zuerst nach einem chronischen Entzündungsherd gesucht werden. Die Therapie dieses chronischen Entzündungsherdes senkt die Anzahl der Suppressorzellen und lässt somit die Anzahl der Killerzellen ansteigen. Mit ergänzenden Maßnahmen kann die Anzahl der Suppressorzellen weiter gesenkt und die Killerzellen wieder aktionsfähig gemacht werden.

Da das Immunsystem zur Heilung von Krebs beitragen kann, ist ein Hauptziel der Komplementärmedizin, das Immunsystem – im Rahmen der Krebstherapie und -prävention –- in einen guten Funktionszustand zu bringen.

Weitere Informationen: ganzimmun.de

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