Krebs vorbeugen: Obst und Gemüse schützen den Körper

Mehr Obst – weniger Krebs. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke bei der Zwischenauswertung einer großen Ernährungsstudie. Mehr als eine halbe Million Menschen in Europa nehmen daran teil, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra – Richtig ernähren«.

»Nach ersten Daten besitzt derjenige, der täglich Obst und Gemüse isst, zum Beispiel ein geringeres Risiko, an Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken«, weiß Professor Dr. Heiner Boeing, der die Studie betreut. »So sinkt das Risiko für diese Krebsarten pro 80 Gramm täglich verzehrtem Obst und Gemüse um durchschnittlich neun Prozent.« Allerdings scheint es einen Schwellenwert zu geben. Wer bereits mehr als 300 Gramm verzehrt, kann sein Risiko – zumindest für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs – nicht weiter senken.

Ein besonders schnell zum Tode führender Krebs – der an der Bauchspeicheldrüse – lässt sich womöglich durch faserreiche Pflanzenkost vermeiden. Eine amerikanische Studie bestätigt das verringerte Risiko bei entsprechender Ernährung. Dies liege an den sogenannten Flavonolen, sagt Studienleiter Dr. Laurence Kolonel vom Cancer Research Center of Hawaii. Diese Pflanzenstoffe finden sich besonders reichlich in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Grünkohl und Brokkoli.

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