US-Wissenschaftler warnen vor falscher Schlafstellung

Wer schläft sündigt nicht, sagt der Volksmund. Aber dem eigenen Körper kann man beim Schlummern trotzdem einigen Schaden zufügen. Das Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ (Ausgabe 12/2008, EVT 12.11.2008) weist unter Berufung auf eine Studie der US-amerikanischen Cleveland State University darauf hin, dass eine falsche Schlaflage langfristig sogar die Wirbelsäule zerstören kann.

Schädlich ist insbesondere eine flache Schlafstellung auf dem Rücken oder dem Bauch, weil die natürliche Form der Wirbelsäule dadurch verändert werden kann. Am besten ist nach den Erkenntnissen der Mediziner eine stabile Seitenlage, wobei der Nacken stets gerade gehalten werden sollte, um die Halswirbel zu schonen. Den Druck auf die Wirbelsäule kann man darüber hinaus minimieren, indem Knie und Hüfte während des Schlafes leicht gekrümmt werden. Ein Kissen ist im Übrigen nicht nur unter dem Kopf hilfreich. Dort sorgt es für eine gerade Haltung der Oberarme und der Schulter. Zusätzlich sollte jedoch eins zwischen den Knien platziert werden, um die Belastung des Ischiasnervs im Oberschenkel zu reduzieren. Wer all diese Tipps beherzigt und die Arme dabei immer in Körpernähe hält, wird laut „Men’s Health“ zukünftig in einer „perfekten Position“ schlafen.

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