Nebenhöhlen dicht? Schnell handeln!

Drücken beim Bücken, so äußert sich eine Entzündung der Nasennebenhöhlen häufig. Als drückender oder pochender Schmerz über der Stirn, im Wangenbereich – unter Umständen von Zahnschmerzen begleitet – oder hinter den Augen macht sich die Erkrankung bemerkbar, erklärt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2009.

Häufig ist eine banale Erkältung der Auslöser. Schwellen dabei die Nasenschleimhäute an, können sie die Öffnungen zu den Nebenhöhlen blockieren. Dann fließt das Sekret von dort nicht mehr ab und staut sich im verzweigten Nebenhöhlensystem – ein guter Nährboden für eine weitere Besiedelung mit Bakterien. Dann geht es häufig nicht mehr ohne ein Antibiotikum.

Damit es nicht soweit kommt, empfiehlt es sich, rechtzeitig gegenzusteuern. Ein abschwellendes Nasenspray sorgt für freien Abfluss des Sekretes. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Myrtol und Cineol oder eine pflanzliche Kombination mit Enzianwurzel, Eisenkraut, Holunderblüten, Garten-Sauerampfer und Schlüsselblume verflüssigen es und erleichtern so zusätzlich das Abfließen. Spülungen mit speziellen Salzmischungen reinigen die Nase, Dampfbäder mit Kamillenauszügen oder Pfefferminzöl wirken der Entzündung entgegen. Die Apotheken beraten dazu ausführlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.