Reisethrombose – erst recht im Winter ein Thema

Jetzt tauschen Sonnenhungrige winterliche Temperaturen und Grippewelle gegen Strand und Meer. Last Minute Flüge in die ganze Welt machen Reiselust. Letztes Jahr flogen allein eine Million Deutsche nach Ägypten – Flugzeit rund fünf Stunden.

Auf langen Flügen steigt das Risiko einer Reisethrombose. Der Blutrückfluss in den Venen zum Herzen wird durch die abgeknickte Sitzhaltung im Knie und der Leiste langsamer. Niedriger Luftdruck, geringe Luftfeuchtigkeit und der Bewegungsmangel an Bord sind weitere Faktoren, dass sich Blutgerinnsel in den Venen bilden können. Lösen sie sich, besteht die Gefahr einer Thrombose. Erste Anzeichen könnten z. B. Wadenschmerzen, Schwellungen am Fußknöchel oder am Unterschenkel, Blauverfärbung oder Kältegefühl im Bein sein.

Reisestrümpfe senken das Thromboserisiko

Reisekniestrümpfe für Venengesunde (z. B. mediven travel, klinisch getestet) minimieren das Thromboserisiko und beugen Ödemen vor. Sie haben an der Fessel den stärksten Druck, der Richtung Knie abnimmt. Dadurch verkleinern sie den Venendurchmesser und beschleunigen die Blutzirkulation zum Herzen. Reisende erreichen mit entspannten, schlanken Beinen das Ziel. Reisestrümpfe (z. B. mediven travel in Schwarz und Caramel, ca. 30 Euro) gibt es im medizinischen Fachhandel, die Größe richtet sich nach dem Fesselmaß.

Risikopatienten aufgepasst

Für Raucher, Schwangere oder Diabetiker und Menschen mit Übergewicht gibt es zusätzliche Tipps, um das Risiko einer Reisethrombose zu minimieren. Sie sollten reichlich Wasser, Tee oder Fruchtschorle trinken, lockere Kleidung und bequeme Schuhe wählen. Einfache Übungen (Fußwippen, -kreisen) bringen die Blutzirkulation ebenfalls in Schwung. Jede Muskelanspannung fördert den Blutrückstrom zum Herzen. Diesen Effekt können Menschen, die sonst keine Probleme mit den Venen haben, mit Reisestrümpfen intensivieren.

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