180.000 Kilometer auf Schusters Rappen: Ein Loblied auf unsere Füße

Unsere Füße verdienen Respekt: 180.000 Kilometer marschieren wir mit ihnen durchschnittlich im Leben, also viereinhalbmal um den Äquator. Wie gut unsere Füße diese Mammutaufgabe überstehen, das hängt unter anderem von unseren Schuhen ab. Wir haben uns einmal auf der Straße umgehört, was den Leuten wichtig ist, wenn sie neue Schuhe kaufen:

„Dass sie bequem sind und dass sie gut aussehen und dass sie mir passen, denn ich habe ganz große Füße…beim Schuhekauf? Qualität ist wichtig und Zweckmäßigkeit…ich kaufe immer die gleichen Schuhe, weil sie passen und gut aussehen und bequem sind“

Je früher wir uns um unsere Füße kümmern, desto besser, sagt auch Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau. Denn zwischen Ferse und Zehen befindet sich ein sehr leistungsfähiges, aber auch sensibles Körperteil:

„26 Knochen, 33 Gelenke hat so ein Fuß, dadurch ist er natürlich auch sehr empfindlich, und es ist besonders wichtig, eben gute Schuhe zu tragen, die perfekt passen.“

Unangenehm wird es, wenn die Hornhaut der Füße rissig wird oder sich Hühneraugen bilden. Und auch bei den Zehen kann es zu Problemen kommen:

„Die Zehennägel können einwachsen und dann große Schmerzen bereiten. Oder auch Verformungen wie Hammerzehen oder der Schiefstand der großen Zehe, der so genannte Hallux valgus. Das alles sind Dinge, die führen zu falscher Haltung und können sich so auf den ganzen Bewegungsapparat auswirken.“

Bevor es so weit kommt, kann man aber eine ganze Menge tun – und das kann sogar Spaß machen:

„Zum Beispiel viel barfuß gehen, auf dem Teppich, im Gras oder im Urlaub am Strand. Das ist ein gutes Training für die Füße. Oder wenn man etwas mehr tun will, gibt es auch eine Art von Fußgymnastik, zum Beispiel Tücher mit den Zehen aufheben oder eben mit den Füßen zu schreiben versuchen.“

Ein Gedanke zu „180.000 Kilometer auf Schusters Rappen: Ein Loblied auf unsere Füße“

  1. Ich habe eine gestörte Hornhautbildung an den Haxen. Wuchert wie Unkraut. Sieht nicht gut aus, ist aber eigentlich nicht weiter schlimm, und ich kümmere mich kaum darum. Bis die Hornhaut so dick geworden ist, daß sie einreißt. Und zwar nicht nur oberflächlich! Das tut ziemlich weh beim Gehen.

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