Dem Darmkrebs auf der Spur

Starke Bauchschmerzen? Plötzliche Gewichtsabnahme? Blut im Stuhl? Die Symptome für eine Darmkrebserkrankung können vielfältig sein, werden von den Betroffenen aber häufig ignoriert. Vom 25. Februar bis 21. März können Interessierte „Dem Darmkrebs auf der Spur“ sein. Die Kampagne startet im Einkaufszentrum „Isenburg-Zentrum“ in Neu-Isenburg, tourt danach durch Einkaufszentren in Pforzheim, Regensburg sowie Aschaffenburg und informiert rund um das Thema Darmkrebs. Zu bestimmten Zeiten können sich die Besucher in einem persönlichen Gespräch mit einem Darmkrebsexperten weiteren Rat holen. Der Kampagnenstand ist jeweils ganztägig von Mittwoch bis Samstag für die Besucher geöffnet. Der Eintritt und alle Informationsangebote sind kostenlos.

Für alle Interessierten, die den Stand nicht besuchen können, sind Text- und Hörbeiträge, Film- und Animationssequenzen und ein Fachbegriff-Lexikon rund um das Thema Darmkrebs sowie Informationen zur aktuellen Tour auch im Internet unter www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de zu finden. „Dem Darmkrebs auf der Spur“ ist eine Aktion der Roche Pharma AG in Kooperation mit der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke, den Landeskrebsgesellschaften von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sowie den Krankenkassen Barmer Ersatzkasse und Signal Iduna IKK.

Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland – jeder 20. Bundesbürger ist davon betroffen. Früh genug erkannt, ist die Erkrankung eine der Krebsarten, die relativ gut heilbar sind. Am Kampagnenstand erfahren die Besucher deshalb an Schautafeln und interaktiven Computerterminals, wie Darmkrebs entsteht, welche Methoden der Früherkennung es gibt und wie er diagnostiziert und behandelt werden kann. Da die Erkrankung jedoch über viele Jahre fast ohne Symptome verläuft, wird der Krebs häufig erst spät entdeckt, meist im fortgeschrittenen Stadium. Die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs bilden daher einen weiteren wichtigen Themenschwerpunkt.

Moderne Darmkrebstherapie anschaulich erklärt

Mit der Entwicklung moderner und zielgerichteter Therapien wurde die Behandlung des Darmkrebs in den letzten Jahren deutlich verbessert. So kann zum Beispiel inzwischen die infusionale Chemotherapie teilweise durch Tabletten ersetzt werden. Betroffene können diese zu Hause einnehmen und gewinnen dadurch deutlich an Lebensqualität. Ein weiterer Therapieansatz, der seit einigen Jahren erfolgreich bei fortgeschrittenem Darmkrebs eingesetzt wird, beruht auf dem Prinzip der Angiogenese-Hemmung. Hierbei wird das Wachstum der Blutgefäße in Richtung des Tumors verhindert, wodurch dieser nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Der Tumor wird regelrecht ausgehungert.

Sowohl zu den Therapien als auch zu den Möglichkeiten der Vorsorge liegt umfangreiches Informationsmaterial in Form von Broschüren, einem Hörbuch sowie einer DVD über moderne Darmkrebstherapien bereit. Zu bestimmten Zeiten beantworten zudem Darmkrebsexperten Fragen der Besucher in einem persönlichen Gespräch. Die Zeiten der Expertensprechstunden sowie Informationen zur aktuellen Tour sind im Internet unter www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de zu finden.

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