Schulterschmerz – Impingement, Sehnenriss, Kalkschulter

In den letzten Jahren ist der chronische Schulterschmerz zu einer häufig anzutreffenden, ernst zu nehmenden Erkrankung geworden. Mehr als jeder Zehnte klagt über häufige und anhaltende Schmerzen in der Schulter. Neben der gestiegen Lebenserwartung, sind verletzungs- und belastungsintensive Trendsportarten, die oft ohne ausreichendes Training und mangelnde Vorbereitung ausgeübt werden für chronische Schulterschmerzen verantwortlich.

Die erfolgreiche Therapie von Schulterschmerzen setzt eine exakte Diagnose voraus. Der Schulterspezialist muss zunächst an Hand von Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung, Ultraschalluntersuchung, ggf. Röntgenbild oder Kernspin (MRT) die Ursache der Schulterschmerzen feststellen. Danach kann eine zielgerichtete, effiziente Behandlung eingeleitet werden.

Die häufigsten Schultererkrankungen sind:

Impingement / Engpass Syndrom:
Die Sehnen, die es ermöglichen, dass wir unsere Schulter und damit unseren Arm bewegen können, vereinen sich am Oberarmkopf unter dem Schulterdach zur so genannten Rotatorenmanschette. Als Impingement bezeichnet man die schmerzhafte Enge unter dem Schulterdach.

Sie entsteht, weil der zur Verfügung stehende Platz unter dem Schulterdach durch verschiedenste Prozesse immer weiter eingeengt wird. Hierdurch kommt es zu einer Reizung der Sehnen (Rotatorenmanschette) und des Schleimbeutels. Die Folge ist ein zunächst belastungsabhängiger Schulterschmerz, der unbehandelt häufig in einen dauerhaften, chronischen Schulterschmerz übergeht.

Sehnenriss / Riss der Rotatorenmanschette:
Durch dauernde mechanische Reizung der Rotatorenmanschette unter dem Schulterdach (Impingement) kann es hier zu einem Sehnenverschleiß kommen, dessen Folge ein An- oder Abriss einer oder mehrerer Sehnen ist.

Ein Sehnenriss geschieht meist bei einer ruckartigen Bewegung beispielsweise bei einem Sturz oder beim Sport, kann aber auch schleichend entstehen. Der Riss der Rotatorenmanschette ist immer eine gravierende Beeinträchtigung der Schultermechanik, die nicht von selbst heilt, d.h. in aller Regel einen operativen Eingriff notwendig macht.

Kalkschulter:
Eine der häufigsten Diagnosen bei Schulterschmerzen lautet: Kalkschulter. Dabei handelt es sich um eine durch Überlastung oder eine lokale Durchblutungsstörung entstehende Kalkeinlagerung in der Rotatorenmanschette, meist der Supraspinatussehne.

Durch die Ablagerungen wird die Sehne nicht nur dicker, sondern sie büßt auch ihre Elastizität ein. Die Folgen sind chronische Schulterschmerzen, häufig auch nächtliche Schmerzen aufgrund Sehen- und Schleimbeutelreizung.

Dr. Preis, Dr. Schroeder, Dr. Lages und ihr Team von der KLINIK am RING, Köln sind auf die Behandlung bei Schultererkrankungen spezialisiert. www.klinik-am-ring.de/Orthopaedie

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