„Spritzhügel“ erschweren die Therapie

Diabetiker, die mehrmals täglich Insulin spritzen müssen, klagen manchmal über Verhärtungen an der Stelle, wo sie die Spritze setzen. Von einem „Spritzhügel“ sprechen die Betroffenen. „In einen einmal entstanden Spritzhügel sollte man auf keinen Fall mehr Insulin spritzen – mindestens ein halbes Jahr lang“, schreibt der Diabetologe Dr. Wulf Quester vom Diabeteszentrum Bad Oeynhausen im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Der Grund: Das Medikament gelangt in diesem Bereich so ungleichmäßig ins Blut, dass seine Wirkung unkontrollierbar wird. Die Blutzuckerwerte können dann stark schwanken.

Spritzhügel entstehen nicht, wenn man bei jeder Injektion eine andere Einstichstelle wählt. Auch wer die Kanüle zu selten wechselt, riskiert die Verhärtung unter der Haut.

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