Höheres Herzinfarktrisiko bei Frauen in den Wechseljahren

Laut dem Statistischen Bundesamt steht nicht Krebs sondern Herz- und Kreislauferkrankungen in Deutschland als Todesursache an erster Stelle. Dabei handelt es sich keineswegs um eine typische Männerkrankheit. Auch die meisten Frauen sterben an dem so genannten Eva-Infarkt. Und mit dem Beginn der Wechseljahre erhöht sich das Risiko – denn die Häufigkeit eines Herzinfarktes nach der Menopause steigt um das Vierfache. Da das Thema „Wechseljahre“ immer noch als gesellschaftliches Tabu behandelt wird und viele Frauen um die erhöhte Gefährdung mit zunehmenden Alter nicht wissen, hat sich zum Weltfrauentag am 8. März das internationale Frauen-Netzwerk der Kampagne „pro-activists for cholesterol change“ gegründet. Die Aufklärungskampagne startete jüngst mit Diskussionsrunden prominenter Frauen in England. Gemeinsames Ziel ist es, Frauen ab 45 für das Thema Herzkreislauf-Erkrankungen zu sensibilisieren und das Problembewusstsein zu schärfen.

„Bevor ich in die Wechseljahre kam, war mir der Zusammenhang zwischen der Menopause und dem Cholesterinspiegel nicht bewusst. Es war für mich eine große Überraschung, herausfinden zu müssen, dass mein Cholesterinspiegel hoch war“, berichtet Jerry Hall (52). Das ehemalige amerikanische Supermodel hat dementsprechend Ernährung und Lebensstil angepasst und ist prominente Unterstützerin der Kampagne in England. Obwohl das Klimakterium ganz natürlich ist, reden nur sehr wenige Frauen öffentlich über die beginnende neue Lebensphase, wenn der Körper allmählich die Produktion des Hormons Östrogen verlangsamt. Der daraus resultierende sinkende Östrogenspiegel hat einerseits eine Erhöhung des unerwünschten LDL-Cholesterins im Blut zur Folge und senkt andererseits die HDL-Cholesterinwerte. Die Folge: Das Herzinfarktrisiko erhöht sich.

Das LDL-Cholesterin – englisch Low Density Lipoprotein, auch „schlechtes“ Cholesterin genannt – transportiert im Körper das Cholesterin, einen fettähnlichen Stoff, von der Leber in die Gefäße. Wenn es dort abgelagert wird, verengen sich die Gefäße. Es kommt zur Arteriosklerose, die einen Herzinfarkt auslösen kann. Das HDL-Cholesterin, das für High Density Lipoprotein oder auch „gutes“ Cholesterin steht, transportiert dagegen das Cholesterin von den Gefäßen in die Leber. Ein hoher HDL-Spiegel vermindert demzufolge das Arteriosklerose-Risiko.

„Auch in Deutschland wollen wir Frauen den Zusammenhang zwischen Herzinfarktrisiko und Menopause ins Bewusstsein rufen und Aufklärungsarbeit leisten“, sagt Arne Kirchem, Category Director bei Unilever, verantwortlich für die Marke Becel pro-activ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Frauen im Klimakterium können durch den richtigen Ernährungs- und Lebensstil das Risiko der Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Es gilt, Risikofaktoren zu vermeiden und dabei kommt der richtigen Ernährung eine große Rolle zu. Bevorzugt werden sollten Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, die alle reichlich Ballaststoffe liefern. Fleisch, Wurst und fette Milchprodukte sollten in den Hintergrund treten. Auch sollten für eine herzgesunde Ernährung Lebensmittel, wie z.B. pflanzliche Öle und Streichfette bevorzugt werden, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Es ist nachgewiesen, dass die Produkte von Becel pro-activ das unerwünschte LDL-Cholesterin um bis zu 10 % aktiv senken können. Sie ergänzen so optimal eine cholesterinbewusste und herzgesunde Ernährung. Denn die darin enthaltenen wirksamen Pflanzenstoffe vermindern die Cholesterinaufnahme im Darm, wobei das ‚gute‘ HDL-Cholesterin nicht beeinflusst wird.

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