Sportverletzungen richtig einschätzen und behandeln: Schnell wieder im Rennen

Wer regelmäßig Sport treibt, gilt als gesundheitsbewusst und aktiv. Jeder Sportler geht jedoch auch ein gewisses Verletzungsrisiko ein. Eine Sehnenreizung oder ein Bänderriss lassen den angestrebten Halbmarathon in weite Ferne rücken. In ihrem Ratgeber „Sportverletzungen von A-Z“ (Haug Sachbuch, Stuttgart. 2009) informieren die Autoren Thomas Wessinghage, Thomas Feil und Jacqueline Ryffel sowohl über akute Verletzungen als auch über Sport bei Vorerkrankungen und Symptome wie Seitenstechen. Was kann ich selbst tun? Wann muss ich zum Arzt? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten kurz und verständlich.

Bei einem Waldlauf ist es schnell passiert: Wer seine Aufmerksamkeit nicht auf das Laufen richtet, knickt auf unebenem Boden schnell mit dem Fuß um. Im Normalfall hält der Kapsel-Band-Apparat an der Außenseite des Sprunggelenks die kurzfristige Belastung aus. Ist die Krafteinwirkung jedoch zu hoch, kann sich der Läufer einen Bänderriss zuziehen. Die Autoren raten in diesem Fall zur PECH-Regel. Das bedeutet, der Sportler sollte den Lauf unterbrechen, also eine Pause machen, möglichst zeitnah den Fuß mit Eis kühlen, durch einen Druckverband für eine Compression sorgen und durch die Hochlagerung des Beins einen Blutstau vermeiden. Ein Arztbesuch ist unvermeidlich, denn Sprunggelenk und Mittelfußknochen müssen für etwa sechs Wochen durch eine Schiene ruhiggestellt werden. „Eine operative Behandlung ist heute die Ausnahme. Sie bringt keine zeitlichen Vorteile gegenüber der Schienenbehandlung“, erklären die Experten.

Von Achillessehne und Entzündung bis „Übertraining“ und Zehe: Sportler finden in dem Ratgeber Wissenswertes über typische Beschwerden und Verletzungen. Sie erhalten Tipps zur Eigenbehandlung mit homöopathischen Mitteln und einer ausgewogenen Ernährung. Darüberhinaus lernen sie vorbeugende Maßnahmen wie Kräftigungsübungen für ihre beanspruchte Muskulatur kennen.

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