Was man bei Milchzucker-Unverträglichkeit tun kann

Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, müssen weder auf das sommerliche Eis, noch auf Essenseinladungen verzichten, erklärt Apothekerin Ilona Löffler in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. März 2009. Mit Hilfe von Enzym-Kapseln aus der Apotheke können sie dem Grummeln im Gedärm vorbeugen.

Allerdings lasse sich keine für alle Betroffenen gültige Empfehlung abgeben, wie viel des Enzyms der Einzelne benötige, weiß die Apothekerin. Denn bei manchen fällt die körpereigene Enzymproduktion völlig aus, bei anderen ist sie noch teilweise intakt. Da hilft nur, durch Ausprobieren Erfahrungswerte für sich selbst zu ermitteln. In der eigenen Küche helfen zudem zahlreiche milchzuckerfreie Lebensmittel, die gefürchteten Symptome zu vermeiden.

Bei einer Milchzucker-Unverträglichkeit fehlt dem Körper ein Enzym, das er zum Abbau des Milchzuckers benötigt. Dieser kann deshalb unverdaut in tiefere Darmabschnitte gelangen, wo er von Darmbakterien zersetzt wird. Das führt zu Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfällen. Nicht zu verwechseln ist eine Milchzucker-Unverträglichkeit mit einer Milcheiweiß-Allergie, bei der der Körper irrtümlich Abwehrstoffe gegen das fremde Protein bildet.

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