Eisen – das unterschätzte Spurenelement

Schlagwörter:, , , , Gesundheit 01 Juli, 2009
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Jeder weiß, dass Eisen für die Blutbildung wichtig ist. Als Bestandteil der roten Blutkörperchen bindet es in der Lunge Sauerstoff und transportiert ihn in alle Regionen des Körpers. Das Spurenelement Eisen kann aber viel mehr: Wussten Sie, dass Eisen auch einen Einfluss auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit oder das Immunsystem hat? Die Wichtigkeit des Spurenelements wird meist unterschätzt, denn der Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mangelerkrankungen in der westlichen Welt.

Wir bekommen dies in Form von Müdigkeit, Blässe oder einer schlechteren Immunabwehr zu spüren. Wird der Eisenhaushalt nicht reguliert, kann ein weiterer Verlust zu einer Blutarmut (Anämie) führen, die große Konsequenzen für den Betroffenen haben kann. Dazu gehören auch Herzprobleme oder chronische Erschöpfungszustände. Vor allem Frauen sind aufgrund der Monatsblutung oder einer Schwangerschaft besonders gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln. Die wenigsten wissen jedoch, dass sie betroffen sind. Obwohl viele mit den klassischen Symptomen zum Arzt gehen, wird ein Eisenmangel selten richtig diagnostiziert oder entsprechend therapiert. Das Behandlungsspektrum ist breit und reicht je nach Schweregrad von einer Ernährungsumstellung bis hin zu einer medikamentösen Therapie mit Tabletten oder modernen intravenösen Präparaten.

Um hier aufzuklären, steht ab sofort unter www.eisen-netzwerk.de eine neue Internetplattform zur Verfügung, die umfassend und produktneutral rund um das Thema Eisen und Eisenmangel informiert. Neben den Behandlungsmöglichkeiten werden auch die vier wichtigsten Laborwerte vorgestellt, die für eine umfassende Diagnose wichtig sind. Sie können in Form einer Checkliste als Hilfestellung für den Arztbesuch heruntergeladen werden. Mithilfe des Eisenrechners kann jeder sein persönliches Risiko für einen Eisenmangel einschätzen lassen.

Wer seine Laborwerte bereits kennt, kann diese in den Rechner eingeben und sich den Eisenstatus berechnen lassen. Für eine genaue Diagnose und Therapie sollte jedoch immer der behandelnde Arzt zu Rate gezogen werden. Ein weiteres Highlight der Seite ist ein Animationsfilm, der in wenigen Minuten über das Eisen und seine Bedeutung für Körper und Gehirn informiert. Die Inhalte des Eisennetzwerkes wurden in Zusammenarbeit mit anerkannten Medizinern erstellt, zu denen unter anderem Prof. Dr. med. Roland Schaefer vom Universitätsklinikum Münster gehört.

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