Warum es so wichtig ist, Bluthochdruck rechtzeitig zu behandeln

Bluthochdruck selbst tut nicht weh. Das verleitet viele Patienten, die Diagnose zu verdrängen. Täglich Medikamente einnehmen, die Ernährung umstellen, auch noch abnehmen und das Rauchen aufgeben? Das alles wegen eines Messwertes beim Doktor? Doch die möglichen Folgen sprechen eine deutliche Sprache: Zwei Drittel der Schlaganfälle, jeder dritte Herzinfarkt, Herzschwäche, Rhythmusstörungen, Nierenleiden und Erblindungen gehen häufig auf das Konto eines zu hohen Blutdrucks.

Damit ist er ein Risikofaktor von höchster Bedeutung. „Zum Glück lässt sich dieser Risikofaktor sehr gut behandeln“, erklärt die Professorin und Hausärztin Dr. Erika Baum aus Marburg im Patientenmagazin „HausArzt“. Die Therapie stützt sich neben Arzneien vor allem auf einen neuen, gesunden  Lebensstil. Seine Gewohnheiten dauerhaft zu ändern, kostet zwar viel Kraft und Energie, doch der Aufwand lohnt sich. „Die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Leiden sinkt durch eine maßgeschneiderte Blutdruckeinstellung auch im hohen Alter noch“, sagt Baum.

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