Auch wenn wir zur Zeit noch keinen Frost haben: Für unsere Haut beginnt die Winterzeit, wenn es kälter als acht Grad Celsius ist. Dann spannt sie, juckt und fühlt sich spröde an. Jetzt braucht unsere äußere Hülle eine besonders gute Pflege, damit sie schön und geschmeidig bleibt. Wir haben uns auf der Straße umgehört, wie die Leute im Winter ihre Haut pflegen:

„Ich creme die im Winter auch nicht anders ein als im Sommer. Ich nehme meistens eine relativ fettige Nachtcreme und tagsüber nur eine normale Tagescreme…normal eincremen wie sonst auch, also Augen zu und durch, ich habe da keinen Geheimtipp für…ich rasiere mich nicht mehr, ich lasse einen Bart stehen“

Empfehlenswert sind im Winter vor allem Cremes, die relativ fettig sind und beruhigende Inhaltsstoffe wie Panthenol enthalten, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“. Vermieden werden sollte alles, was die Haut angreift:

„Im Winter sind Peelings und auch Rubbelbürsten absolut tabu. Der Grund: Sie würden die Haut noch mehr reizen. Und was auch wichtig ist: Duschen Sie nicht zu heiß und auch nicht zu lange und verzichten Sie möglichst auf Seife, denn Seife ist für die Haut ganz besonders schädlich.“

Wer gerne Ski fährt, setzt seine Haut nicht nur der Kälte aus, sondern auch der UV-Strahlung durch die Sonne. Auch hier helfen die passenden Cremes:

„Da gibt es zwei Möglichkeiten: Zunächst einmal ist es wichtig, dass man sich vor der UV-Strahlung schützt. Darüber hinaus gibt es aber spezielle Kältecremes, die sehr fett sind, mit denen man sich vor der Kälte schützen kann. Wenn Sie jetzt beide Cremes auftragen, sollten Sie darauf achten, dass Sie zuerst die Creme gegen die UV-Strahlung benützen und danach erst die Kältecremes auftragen, in dieser Reihenfolge bitte. So sind Sie bestens geschützt, wenn Sie beim Skifahren große Kälte ertragen müssen.“

Ein weiterer Tipp aus der „Apotheken Umschau“: Viel trinken! So bekommt die Haut auch von innen viel Feuchtigkeit und sieht glatt und rosig aus.

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