Menschen mit schwerer Pollen- oder Wespengift-Allergie setzen oft auf eine „Hyposensibilisierungs-Behandlung“. Dabei wird das Immunsystem schrittweise an die Allergie-auslösenden Substanzen gewöhnt. Wer an Typ-1-Diabetes leidet, dem raten Ärzte allerdings oft von einer Hyposensibilisierung ab. Der Grund ist, dass Typ-1-Diabetes durch eine Störung der Immunabwehr ausgelöst wird.

Der Verzicht auf eine Hyposensibilisierung sei dennoch unnötig, so der Berliner Allergie-Experte Dr. Jörg Kleine-Tebbe im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Denn die Immunstörung, die den Typ-1-Diabetes ausgelöst habe, sei bereits abgeschlossen. Der Blutzucker solle aber während der Behandlung sorgfältig eingestellt sein.

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