Die WM-Auslosung haben wir hinter uns und auch noch die Bilder vom letzten Turnier vor Augen, wenn einer der Spieler mit schmerzverzerrtem Gesicht wegen eines Wadenkrampfes auf dem Rasen lag. Aber nicht nur Fußballprofis leiden unter diesem gemeinen Schmerz, der wie aus dem Nichts auftaucht, auch viele von uns kennen diese Muskelverhärtung. Oft tritt sie auch nachts auf und dann ist es mit dem Schlaf erstmal vorbei. Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber hat viele hilfreiche Tipps zusammengestellt und Chefredakteurin Claudia Röttger erklärt, wie eine Sofort-Hilfe aussehen kann:

Am besten dehnen. Das entspannt die Wadenmuskulatur und kann den Krampf lösen. Drücken Sie dabei im Stehen die Hände an die Wand und stellen das krampfende Bein einen Schritt nach hinten und dann stemmen Sie die Ferse fest auf den Boden und halten diese Dehnung etwas 30 Sekunden. Auch eine sanfte Massage tut oft gut und kann den Krampf lindern.

Beste Variante ist natürlich, gar nicht erst die lästigen Muskelkrämpfe zu bekommen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen:

Oft reicht es aus, sich regelmäßig zu bewegen und immer auch die Muskulatur regelmäßig zu dehnen. Wichtig ist auch, sich ausgewogen zu ernähren mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse und gerade beim Sport, ausreichend zu trinken. Das hilft vor allen Dingen einen Mineralstoffmangel zu vermeiden.

Und ist der groß können auch Magnesiumpräparate hilfreich sein. Manchmal sind Wadenkrämpfe allerdings nicht so harmlos:

Wer mehr als ein Mal in der Woche einen Wadenkrampf in der Nacht hat, ohne starke körperliche Belastung, der sollte einen Arzt aufsuchen. Auch wenn die Schmerzen sehr lange anhalten, ist ärztlicher Rat gefragt, denn dahinter können sich Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eine Fußfehlstellung verbergen.

Und noch ein Tipp vom Senioren Ratgeber: Wenn Sie sich für Magnesiumpräparate entschieden haben, um einen Mineralstoffmangel vorzubeugen, sollten sie die abends einnehmen, denn das hat sich laut Expertenmeinung bewährt.

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