Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, dass sich Wunden infizieren oder verzögert heilen, besonders bei schlechten Zuckerwerten und gestörter Durchblutung. Dürfen sich Zuckerkranke deshalb keine Tattoos oder Piercings stechen lassen? Bei gut eingestelltem Diabetes spreche nichts dagegen, erklärt Dr. med. Young Hee Lee-Barkey vom Herz- und Diabeteszentrum  NRW, Bad Oeynhausen, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

Ein Diabetiker solle aber besonders auf ein professionelles Studio Wert legen, in dem Hygiene wichtig genommen wird. „Achten Sie darauf, dass der Piercer oder Tätowierer Einweghandschuhe und Mundschutz trägt und steriles Material verwendet“, mahnt die Ärztin.  Es sei wichtig, dass im Studio weder gegessen noch geraucht werde, und für die ersten Tage rät sie: „Reinigen Sie das frische Tattoo oder Piercing täglich, um Komplikationen zur vermeiden.“

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