Die Innungskrankenkassen (IKK) bleiben im Jahr 2010 ohne Zusatzbeitrag. Dabei bieten die IKKn zudem überdurchschnittliche Leistungen an. Darauf hat der Vorstand des IKK e.V. in seiner Sitzung am 27. Januar 2010 in Berlin hingewiesen.

Die Repräsentanten der Interessenvertretung der IKKn auf Bundesebene bekräftigten heute die positive Perspektive der Innungskrankenkassen. „Die Versicherten der Innungskrankenkassen in Deutschland werden in diesem Jahr keinen Zusatzbeitrag erheben müssen“, sagte Andreas Fabri, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. sowie Arbeitgebervertreter im Verwaltungsrat der SIGNAL IDUNA IKK. Die maßgeschneiderten Angebote für Versicherte und auch Arbeitgeber würden dabei weiter ausgebaut. „Wir setzen auf Leistungen und Service auf höchstem Niveau, auf Transparenz und Vertrauen und haben dabei immer auch die Wirtschaftlichkeit fest im Blick“, so Fabri.

Der Vorstand der IKK e.V. begrüßte das im Zuge von Beitragserhöhungen eingeräumte Sonderkündigungsrecht für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. „Wir sind für Wettbewerb und finden es richtig, dass den Versicherten Wahl- und Wechselmöglichkeiten zur Verfügung stehen“, untermauerte Fabri.

Hans-Jürgen Müller, versichertenseitiger Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. und Vorsitzender des Verwaltungsrates der IKK gesund plus, betonte, dass Versicherte und Arbeitgeber in den vergangenen Jahrzehnten bewusst auf die IKKn setzen, „weil wir als Innungskrankenkassen insgesamt die meisten Erfahrungen für den Versorgungsbedarf in handwerksnahen Berufen und im Mittelstand haben“, so Müller. „Das werden wir – auch weil wir als IKK insgesamt sehr solide aufgestellt sind – aufrechterhalten und noch ausbauen“, kündigte Müller an.

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