Der Winter hat ganz Deutschland in seinem eiskalten Griff. Manche können die weiße Pracht genießen, doch für viele sind Temperaturen von bis zu Minus 22 Grad kein Wintermärchen. Auch für dieses Wochenende sind weitere Schneestürme vorhergesagt. Deshalb ist vor allem für ältere Menschen besondere Vorsicht geboten.

„Im Vergleich zu den letzten Jahren haben wir in diesem Winter erheblich mehr Knochenbrüche zu versorgen“, erklärt Dr. Jürgen Bertram, Chefarzt der Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses Gronau. Viele verletzen sich in diesen Tagen durch einen Sturz auf den schnee- oder eisglatten Straßen und Gehwegen. Das Schliddern und Ausrutschen geht meistens nicht glimpflich aus. Hämatome und Prellungen sowie Zerrungen und Knochenbrüche sind oft die Folgen von riskanten Stürzen – ein Krankenhausaufenthalt ist nicht selten.

Typische Sturzverletzungen seien Handgelenk- und Oberarmbrüche, Unterarmfrakturen sowie Beinbrüche. Besonders ältere Frauen und Männer, die an Osteoporose leiden, sind hier zusätzlich gefährdet. Sie brechen sich z.B. den Oberschenkelhals. „Eine solche Verletzung kann eine Einschränkung für die Bewegungsfreiheit für den Rest des Lebens bedeuten“, warnt der Facharzt für Chirurgie des Johanniter-Krankenhauses Gronau.

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