Antidepressiva entfalten ihre spürbare Wirkung erst nach mehrwöchiger Einnahme. Die Hirnströme (EEG) verraten aber schon früher, wie gut Patienten auf ein solches Medikament ansprechen, berichtet die „Apotheken Umschau“. In einer US-Studie behandelten Ärzte 375 Erkrankte mit gängigen Medikamenten und analysierten nach einer Woche die Veränderungen der Hirnaktivität und nach acht Wochen die Gemütslage der Patienten.

Das Ergebnis: Zu 68 Prozent ließ sich bereits anhand der Hirnströme sagen, ob die Behandlung mit einem bestimmten Wirkstoff anschlagen würde. Die Forscher wollen die Methode verfeinern, um bessere Prognosen zu liefern.

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