Wer den Verdacht hegt, an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit zu leiden, dem nützt keine Untersuchung des Blutes auf das Vorkommen des Imunglobins G (IgG), auch wenn dies von manchen Ärzten angeboten wird. „Das ist Abzocke“, urteil Dr. Horst Müsken, Facharzt für Allergologie in Lippspringe, in der „Apotheken Umschau“.

Der IgG-Nachweis beweise nichts. „Als Reaktion auf Nahrungsmittel etwa bildet jeder von uns Immunglobulin G.“ Der Test koste viel Geld und könne dazu führen, dass Menschen zu Allergikern gestempelt würden, die gar keine sind. Müsken: „Nicht selten ist ein Mangelernährung die Folge von Diäten aufgrund fehlinterpretierter IgG-Tests.“

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