Sie führen schlaue Gespräche – zugleich kaspern sie herum wie Kinder. Bei Jugendlichen hinkt die emotionale Entwicklung offenbar der intellektuellen hinterher. Psychologen der Temple Universität (USA) gingen diesem Phänomen nun wissenschaftlich nach und konnten es in Tests mit 1000 Probanden im Alter zwischen 10 und 30 Jahren auch belegen, berichtet die „Apotheken Umschau“.

Während die Entwicklung der Intelligenz oft schon mit 16 Jahren abgeschlossen war, dauerte die Reifung der Gefühle bei Frauen wie auch bei Männern länger. Die Wissenschaftler zogen daraus den Schluss, die Jugendlichen hätten zwar die intellektuellen Voraussetzungen für überlegte Entscheidungen. Oft fehle es ihnen aber an sozialer und emotionaler Reife, um ihr impulsives Verhalten zu kontrollieren.

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