Bei kleinen gesundheitlichen Problemen erfreuen sich Hausmittel großer Beliebtheit. Obwohl sie in der Regel wissenschaftlich kaum überprüft sind, spürt man bei Hausmitteln wie Hühnersuppe oder Zwiebelsäckchen, dass sie einem gut tun, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau:

„Oft ist es vielleicht so, dass allein das Ritual der Zubereitung ausreicht, dass man sich positiver fühlt, dass man zufriedener ist. Und vielleicht ist es sogar der Duft von einem Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen oder die Wärme von einer Hühnersuppe, die dazu führt, dass wir schneller wieder gesund werden.“

Hausmittel haben einen weiteren Vorteil: bei ihnen ist das Risiko von Nebenwirkungen sehr klein. Wenn man Hausmittel anwendet, sollte man trotzdem vorsichtig sein und im Zweifelsfall lieber seinen Hausarzt oder Apotheker fragen. Bei Honig zum Beispiel sollte man Folgendes wissen:

„Wichtig ist dass Honig, der sehr gut gegen Reizhusten hilft, bei Kindern unter einem Jahr nicht anzuwenden ist. Und bei fiebersenkenden Wadenwickeln sollten Sie darauf achten, dass der Wickel nicht zu kalt ist. Allenfalls fünf Grad unter der Körpertemperatur, das wäre ideal.“

Zur Zeit haben viele Menschen die typischen Winterbeschwerden, zum Beispiel Schnupfen und eine verstopft Nase. Auch dafür gibt es ein gutes Hausmittel:

„Bewährt haben sich Nasenspülungen mit Salzwasser. Dazu wird ein gestrichener Teelöffel mit einem halben Liter abgekochten Wasser aufgelöst. Am einfachsten funktioniert das dann mit einer so genannten Nasendusche. Die wird an die Nase angesetzt. Dabei wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und mögliche Krankheitserreger ausgespült.“

Weitere Tipps aus der Apotheken Umschau: Kräuterschlafkissen mit einer Mischung aus Lavendel, Melisse und Baldrian helfen bei Schlafstörungen. Wer verspannt ist oder Rückenschmerzen hat, für den ist ein wärmender Heusack das ideale Hausmittel.

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