Heuschnupfen: Allergien können Schluckbeschwerden verursachen

Schluckbeschwerden durch Heuschnupfen ist in der Bevölkerung noch nahezu unbekannt. Der erfahrene HNO Arzt kennt jedoch dieses Problem und kann den Betroffenen schnell mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Heuschnupfen ist eine Allergie, unter der mehr und mehr Menschen leiden. Wie bei allen anderen Allergien auch, nimmt die Zahl der Erkrankten stetig zu. Woran das liegt ist noch nicht vollständig erklärt, die plausibelste Ursache scheint aber die zu sein, dass wir uns im Alltag immer mehr Umweltgiften ausgesetzt sehen und unsere heutige Umwelt nicht mehr unbedingt unsere natürliche ist.

Somit kann sich der Körper auch nur noch schlecht an Allergene gewöhnen, mit denen er vor einigen Jahrzehnten noch keine Probleme hatte.
Die Allergie an sich ist eine Überreaktion des Immunsystems auf einen oder mehrere bestimmte Stoffe. Beim Heuschnupfen sind dies die Pollen von Pflanzen aller Art.

Bei einem normalen Krankheitsverlauf einer Erkrankung wie der Grippe treten die Symptome nach einigen Tagen Inkubationszeit auf, verschwinden nach der Genesung normalerweise aber auch wieder vollständig. Bei Allergien tritt die Krankheit immer dann wieder zu Tage, wenn der Kranke wieder mit dem Allergen in Kontakt kommt.

Beim Heuschnupfen bedeutet das, die jeweilige Blütephase der Pflanze gegen die der Patient allergisch ist. Die Symptome sind dann dauerhafter Niesreiz, tränende Augen, Kopfschmerzen und Müdigkeit, beziehungsweise Mattheit. Durch Gabe von Medikamenten können diese Symptome aber eingeschränkt werden.

Andere Krankheiten und zusätzliche Symptome, die oft mit einem Heuschnupfen einhergehen, sind Sinusitis, Asthma, Paukenerguss, Gedeihstörungen bei Kindern, eingeschränkte Leistungsfähigkeit sowie Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Weniger bekannt ist, dass auch ein Heuschnupfen zu Schluckbeschwerden führen kann. Nicht nur die Nasenschleimhäute schwellen an, sondern sämtliche Schleimhäute im oberen Atmungsbereich können anschwellen und sich entzünden. Nicht selten berichten Betroffene daher auch von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Nicht zuletzt Atmen Patienten bei verstopfter Nase vermehrt durch den Mund. Dabei fällt dann die Nase, die wie eine Klimaanlage die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit reguliert, komplett aus. Die Atemluft gelangt „unaufbereitet“ in den Rachenbereich und kann dort zu Problemen führen.

Der Hals- Nasen- Ohrenarzt kennt dieses Problem und kann innerhalb kürzester Zeit meist Abhilfe schaffen. Für eine exakt zutreffende Diagnose ist die so genante Anamnese des Patienten besonders wichtig. Dabei werden alle Relevanten Informationen abgefragt und vor allem auch auf dem Zeitraum der Leiden und des ersten Auftretens geachtet. Zusätzlich wird mit dem Prick-Test genau geprüft, welches die Allergie auslösende Polle ist. Dabei werden verschiedene Allergene in einer Lösung auf den Unterarm geträufelt. Wenn dieser eine leichte Rötung davon aufweist, ist das auslösende Allergen nachgewiesen. Nur so kann einwandfrei festgestellt werden, um welches Allergen es sich individuell handelt.

Die Therapie wird dann vom Hals- Nasen- Ohrenarzt individuell auf den Betroffenen angepasst.

Neben dem Heuschnupfen können auch zahlreiche andere Erkrankungen zu Schluckbeschwerden führen (www.schluckbeschwerden.com). Der HNO- Arzt in ihrer Nähe hilft ihnen gerne weiter.

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