Diabetes kann die Nieren schädigen. Etwa jeder achte Apothekenkunde hat erhöhte Blutzuckerwerte, aber viele wissen nichts davon, so das Ergebnis mehrerer Studien in Apotheken. Viele Betroffene ahnen nichts von ihrer Diabetes-Erkrankung, weil die Krankheit zu Beginn oft keine Symptome verursacht. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schadet den Blutgefäßen, was zu Nierenschäden bis hin zum Nierenversagen führen kann. Apotheker empfehlen deshalb, einmal jährlich die Blutzuckerwerte kontrollieren zu lassen. Stellt der Apotheker erhöhte Blutzuckerwerte fest, wird er den Besuch beim Arzt empfehlen. „Wir kennen unsere Patienten gut und können sie bei einem erhöhten Diabetes-Risiko gezielt ansprechen. Ob jemand an Diabetes erkrankt ist, kann aber nur der Arzt diagnostizieren“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

Täglich besuchen mehr als vier Millionen Kunden eine Apotheke. Fink: „Neben der Blutzucker-Kontrollmessung bieten Apotheken verschiedene Dienstleistungen rund um Diabetes an. Das reicht von Einnahmehinweisen über Ernährungsberatung bis zur Vermittlung passender Sport- oder Selbsthilfegruppen.“ Derzeit haben sich mehr als 7.500 Apotheker auf Diabetes spezialisiert. Sie bieten besonders ausführliche Beratungen zu Arzneimitteln und Messgeräten an.

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