In Deutschland haben mehr Frauen als Männer für den Krankheitsfall eine so genannte Patientenverfügung verfasst. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ herausgefunden. Demnach hat jede fünfte Frau (19,2 %) festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht werden, oder ob sie unterlassen werden sollen – für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen einmal nicht mehr kund tun kann.

Bei den Männern ist dies nur jeder sechste (16,2 %). Vor allem bei den 50- bis 59-Jährigen ist der Geschlechterunterschied sehr deutlich. Nur jeder neunte Mann in dieser Altersstufe (10,9 %) hat eine Patientenverfügung unterzeichnet, bei den Frauen sind es mit 20,1 Prozent fast doppelt so viele. Auch bei den 60- bis 69-Jährigen gibt es noch deutliche Differenzen (Männer: 26,3 %; Frauen: 30,8 %). Erst bei den Ab-70-Jährigen herrscht dann Gleichstand: Knapp vier von zehn Frauen und auch genau so viele Männer haben für den schlimmsten Fall entsprechende Vorkehrungen getroffen (Männer: 38,0 %; Frauen: 37,6 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.973 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.016 Frauen und 957 Männer.

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