Psychische Belastungen begünstigen Rückenschmerzen, darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG kurz vor dem Tag der Rückengesundheit am 15. März hin. Kurzfristiger Stress am Arbeitsplatz kann aktivierend sein. Problematisch wird es, wenn Stress zum Dauerzustand wird und nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper belastet: „Die ausgeschütteten Stresshormone sorgen dafür, dass die Muskelaktivität erhöht wird. Wenn es keine Erholungsphasen in stressigen Zeiten gibt, wird vor allem die Rückenmuskulatur dauerhaft angespannt, was zu dauerhaften Muskelschmerzen führen kann“, erklärt Dr. Ralf Schweer, Arbeitspsychologe der VBG.

Die Praxis zeigt: Beschäftigte, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind oder sich weiterentwickeln können, fühlen sich weniger gestresst und klagen seltener über Muskel-Skelett-Erkrankungen. „Damit Beschäftigte langfristig gesund arbeiten können, ist es wichtig, dass die Gesundheitsförderung in den Arbeitsalltag eingebaut wird“, empfiehlt der VBG-Arbeitspsychologe: „Ein gezieltes Stress-Management sollte ebenso dazugehören, wie ein ergonomisch eingerichtetes Büro oder Bewegungsmöglichkeiten.“

VBG-Präventionsexperten beraten Mitgliedsunternehmen, die den Gesundheitsschutz einführen oder ausbauen wollen. Hilfestellung bei der Stressprävention bieten das Online-Lernprogramm der VBG „Stress managen – entdecken Sie Möglichkeiten“, das Interessierte unter www.vbg.de/stressmanagen finden und die Broschüre „Aktiv Ressourcen nutzen: Vom richtigen Umgang mit Stress“, die unter www.vbg.de/stresspraevention zur Verfügung steht.

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