Schürfwunden sind die häufigsten oberflächlichen Verletzungen, die im Freien passieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter knapp 1.000 Frauen und Männern ab 18 Jahren im Auftrag von Bayer Vital. 54 Prozent der Befragten glauben, dass es nicht wichtig sei, eine Bagatellverletzung zu desinfizieren. Doch gerade Wunden, die draußen passiert sind, bergen unbehandelt das Risiko einer Wundinfektion.

Hobby-Gärtner, Handwerker und Freizeitsportler sind gefährdet 87 Prozent aller Schürfwunden ziehen sich die Deutschen im Freien zu. Rund ein Fünftel der Abschürfungen entfallen auf Sportaktivitäten wie Radfahren, Fußballspielen oder Laufen. Noch häufiger passieren sie allerdings beim Hobby-Gärtnern und Handwerken: Laut Umfrage lassen sich jeweils ein Drittel der Schürfwunden auf diese beiden Tätigkeiten zurückführen. Besonders betroffen sind die Hände (46 Prozent), die Arme beziehungsweise Ellenbogen (41 Prozent), gefolgt von den Beinen bzw. Schienbeinen (34 Prozent).

Wunde vor Infektionen schützen

Als Schürfwunde wird eine oberflächliche Verletzung der Haut bezeichnet, bei der die Haut mit unterschiedlicher Tiefe und unregelmäßigen Wundrändern mechanisch abgetragen wurde. Schürfwunden nässen zwar, bluten jedoch nur wenig, da sich die Blutgefäße in der darunter liegenden Lederhaut befinden, die meist nicht betroffen ist. Damit sich die Wunde nicht infiziert, ist es wichtig, die Verletzung noch vor Ort richtig zu versorgen. Schürfwunden sind meist stark verschmutzt und sollten daher zunächst mit Pinzette und Wasser gereinigt werden. Mineralwasser kann dabei als Ersatz dienen, falls kein Leitungswasser zur Verfügung steht. Im Anschluss sollte die verletzte Stelle desinfiziert werden, denn auf der Haut, insbesondere an den Händen, befinden sich Keime und Bakterien, die eine Infektion auslösen können. Der Wirkstoff Chlorhexidin, der zum Beispiel in der Bepanthen Antiseptischen Wundcreme enthalten ist, schützt die Wunde in den ersten Tagen nach der Verletzung – der so genannten Reinigungsphase – vor einer Infektion. Die Antiseptische Wundcreme enthält keinen Alkohol und brennt daher nicht. Durch ihren hohen Wasseranteil hat sie eine kühlende Wirkung, was den Schmerz lindert. Sie ist frei von Farbstoffen und Konservierungsmitteln.

Körpereigenen Wundheilungsprozess unterstützen

Für eine optimale Heilung sollte die Wunde in der Folgebehandlung vor dem Austrocknen bewahrt und geschmeidig gehalten werden. Das hilft dabei, die Narbenbildung zu reduzieren. Sobald sich Wundschorf gebildet hat, setzen die Gewebeneubildung und der Wundverschluss ein. Diesen Prozess unterstützt eine Wund- und Heilsalbe wie Bepanthen mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, indem sie die Neubildung der Hautzellen anregt und so den Wundverschluss fördert. Gleichzeitig schützt Bepanthen die neu gebildete Haut vor dem Austrocknen und gibt ihr Elastizität. Die Wund- und Heilsalbe ist gut verträglich und frei von Konservierungsmitteln sowie Farb- und Duftstoffen.

Tetanusimpfschutz prüfen

Wer in der Freizeit beim Heimwerken, Sport oder im Garten aktiv ist, sollte regelmäßig seinen Tetanusschutz überprüfen. Selbst eine harmlos aussehende, oberflächliche Verletzung kann ohne Impfschutz einen Wundstarrkrampf auslösen. Für die Hausapotheke empfiehlt sich zudem ein Notfallpaket für die schnelle Wundversorgung. Darin enthalten sein sollten sterile Wundkompressen, eine Mullbinde, Heftpflaster, Pinzette und Handschuhe sowie ein Antiseptikum und eine Wundheilsalbe.

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