Memory Problems?, ein neues Förderprogramm für Patienten und Pfleger, wird heute auf der 25. internationalen Konferenz der Alzheimer’s Disease International (ADI) gestartet. Diese Initiative wurde von Eisai Europe Ltd. und Pfizer Limited initiiert und finanziert und wird während diesen Jahres in ganz Europa verfügbar gemacht werden. Sie wurde ins Leben gerufen, um den Menschen zu helfen, die frühen Warnzeichen und Symptome der Alzheimerkrankheit zu erkennen und diese gleichzeitig von den normalen Veränderungen unterscheiden zu können, die der normale Altersprozess mit sich bringt.

http://www.aboutmemoryproblems.com liefert praktischen Rat und Hilfsmittel, die jedem helfen sollen, der sich über Gedächtnisprobleme Sorgen macht, die bei einem geliebten Menschen aufgetreten sind. Das Angebot ermuntert dazu, mit der betroffenen Person zu sprechen und einen Arzt zu konsultieren.

„Demenz zu diagnostizieren erweist sich oft als schwierig. Dies gilt ganz besonders für die Frühphase, dabei ist es gerade dann am wichtigsten“, meinte Professor Roy Jones vom „Research Institute for the Care of Older People (RICE) Centre“, des Royal United Hospitals in Bath (GB). „Wenn es uns gelingt, Alzheimer schon früh zu diagnostizieren und zu behandeln, können wir den Patienten und ihren Familien dabei helfen, besser mit der Situation fertig zu werden. Leider ist diese schreckliche Krankheit nicht heilbar, aber es gibt Behandlungsmethoden, die das Fortschreiten der Symptome eventuell verzögern können, und deswegen sollten sie zum Zeitpunkt der Stellung der Diagnose verschrieben werden.“

Die IMPACT-Studie über die Auswirkungen der Alzheimer-Krankheit[1],[2]

Vor kurzem wurde in einer grossen Online-Umfrage hervorgehoben, wie wichtig es ist, dass Familienmitglieder und andere Betreuungspersonen die frühen Warnzeichen der Alzheimerkrankheit erkennen. Die IMPACT (Important Perspectives on Alzheimer’s Care and Treatment)-Umfrage umfasste 1.800 Ärzte, Betreuungspersonen, Kostenträger und Personen der Öffentlichkeit aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und GB.

Die Studie hat gezeigt, dass 93% der Alzheimerpatienten zuerst von einem Familienmitglied zum Arzt gebracht wurden.1 Sie zeigte überdies, dass zwei Drittel (66%) der europäischen Ärzte davon überzeugt sind, dass Familienmitglieder am ehesten die frühen Symptome der Alzheimerkrankheit erkennen.1 Das zeigt, welch wichtige Rolle Familienmitglieder hinsichtlich des Erkennens der Symptome der Alzheimerkrankheit einnehmen, aber auch, wenn es darum geht, die Angehörigen zu einem Arztbesuch zu ermutigen.

Die Umfrage hat jedoch auch gezeigt, dass viele Betreuungspersonen gar nicht alle frühen Warnhinweise und Symptome der Alzheimerkrankheit erkannten und die durchschnittliche Zeit vom Erkennen der Symptome durch die Betreuungsperson bis hin zu einer Terminabsprache mit einem Arzt 43 Wochen betrug.2 Die Untersuchung ergab ausserdem, dass fast die Hälfte (45%) der Patienten, die zum ersten Mal mit Ihrem Arzt über Alzheimer gesprochen hatten, bereits mässige Symptome zeigten.1 Die von den Betreuungspersonen angegebenen Gründe für den Aufschub eines Arztbesuches, bei dem die Symptome besprochen werden sollten, waren u.a., weil sie sichergehen wollten, dass die Symptome nicht nur vorübergehender Natur waren (38%), die Überzeugung, dass die Symptome Teil eines normalen Altersprozesses waren (36%) und der Widerstand der Patienten (33%).2

Mit der Memory Problems? Website – http://www.aboutmemoryproblems.com schliessen Sie Informationslücken

DIe Memory Problems?-Website verfügt über zwei neuartige Animationen. Hierbei handelt es sich um kurze Lehrfilme, die einige der Symptome und Verhaltensweisen, die frühe Anzeichen der Krankheit sind, anschaulich werden lassen sowie Familienmitglieder dazu auffordern, sofort zu handeln, sobald sie diese Symptome erkennen. Die Filme basieren auf echten Geschichten, die aus Interviews stammen, die mit Personen geführt wurden, die von Alzheimer betroffen waren. Zu sehen sind sie auf <>.

Nun, da bereits viele Erwachsene online nach Gesundheitsinformationen suchen können [3], ist die Memory Problems? Website ein idealer Ort für besorgte Familien, ihre Sorgen angehen zu können.

„Es kann schwierig sein, die Alzheimerkrankheit in ihrem Frühstadium zu erkennen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Somit ist alles willkommen, was den Menschen dabei hilft, die frühen Symptome zu erkennen“, meinte Marc Wortmann, Executive Director von Alzheimer’s Disease International (ADI). „In vielen europäischen Ländern besteht ein Bedürfnis nach Aufklärung und mehr Informationen über die Alzheimerkrankheit. Die Memory Problems? Kampagne kann daher zu einer wertvollen Hilfsquelle für viele Menschen werden.“

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[1] IMPACT Study 2009: Global Alzheimer’s Awareness Study. MD survey. (IMPACT Studie 2009: Weltweite Studie über den jeweiligen Kenntnisstand der Befragten bezüglich der Alzheimer-Krankheit. Umfrage unter Medizinern.) Data on file Eisai Europe Ltd, Pfizer Limited.

[2] IMPACT Study 2009: Global Alzheimer’s Awareness Study. Caregivers survey. (IMPACT Studie 2009: Weltweite Studie über den jeweiligen Kenntnisstand der Befragten bezüglich der Alzheimer-Krankheit. Umfrage unter Betreuungspersonen.) Data on file Eisai Europe Ltd, Pfizer Limited. (IMPACT Studie 2009: Weltweite Studie über den jeweiligen Kenntnisstand der Befragten bezüglich der Alzheimer-Krankheit. Umfrage unter Betreuungspersonen.)

[3] Study: 85% of Online Europeans Use the Internet for Health

Information, Manhattan Research Releases New Cybercitizen Health(R) Europe Study, Shedding light on How Consumers in the United Kingdom, Germany, France, Italy and Spain Use the Internet for Health Information. (Studie: 85% der europäischen Onlineanwender nutzen das Internet für Gesundheitsinformationen – Manhattan Research veröffentlicht neue Cybercitizen Health(R) Umfrage, die ein neues Licht darauf wirft, wie die Verbraucher aus Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien das Internet für Gesundheitsinformationen nutzen.) Zugänglich über die URL: http://www .manhattanresearch.com/newsroom/Press_Releases/online-europeans-use-i nternet-for-health.aspx . Letzter Zugriff: Februar 2010.

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