Nachts wälzt man sich im Bett und findet keinen Schlaf, tagsüber krampft sich der Magen zusammen und es wird einem übel, wenn man daran denkt, wie das Leben weitergehen soll. Bei Existenzängsten wirkt die gesamte Lebensgrundlage bedroht und man hat das Gefühl, hilflos dieser Krise ausgesetzt zu sein. Das muss aber nicht so sein, berichtet das Gesundheitstportal www.apothekenumschau.de und Chefredakteur Harald Mandl erklärt, warum gerade in letzter Zeit Existenzangst immer mehr zum Thema wird:

Die Finanzkrise hat gezeigt, wie schnell ein Absturz passieren kann und das hat natürlich Ängste geschürt. Soziologen fanden heraus, dass die  Mittelschicht unserer Gesellschaft sich zunehmend vor dem Abstieg fürchtet. Dabei hat sich aber vor allem die Stimmung negativ verändert, denn objektiv hat sich die Lage nicht so dramatisch verschlechtert.

Existenzangst lähmt oft, so dass man nur abwartet, was auf einen zukommt. Aber dieser passive Weg ist selten von Erfolg gekrönt:

Wer aktiv nach Auswegen sucht, hat größere Aussicht auf Erfolg, denn wirklich verlieren kann man nur, wenn man aufgibt. Also, wenn zum Beispiel eine Kündigung ansteht, sollte man sich auf jeden Fall professionelle Hilfe holen. Gemeinsam mit einem Coach ist es viel leichter, Nischen im Markt zu finden oder sich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten.

Und dann gibt es ganz praktische Strategien, an die man sich halten sollte:

Also, man kann die Vergangenheit sowieso nicht mehr ändern. Also sollte man nicht länger grübeln, sondern loslassen, damit man die Hände frei hat, um eben handeln zu können. Eine gute Strategie ist es auch, die Angst durch Neugier zu ersetzen, denn anders über Probleme zu denken, wirkt sich auch auf die Gefühle aus. Angst blockiert, Neugier dagegen bringt Sie zu Lösungen.

Und viele Sorgen sind schlicht überflüssig, denn oft kommt es nicht annähernd so schlimm, wie in der Phantasie ausgemalt, berichtet apotheken-umschau.de .

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