Es ist aufregend für alle Beteiligten: das erste Mal an die frische Luft mit einem Säugling. Die Zeitschrift ELTERN hat für ihre aktuelle Ausgabe (ab heute im Handel) zusammengestellt, was Mütter und Väter vor dem Open Air-Abenteuer beachten sollten – vom „Einpacken“ bis zum Hautschutz. In puncto Baby-Bekleidung gilt: nicht zu dick, nicht zu dünn. Mützen sehen nicht nur niedlich aus, sie sind das einzige Muss, denn über den Kopf verlieren Neugeborene die meiste Wärme. Faustregel: Das Baby immer etwas wärmer anziehen als sich selbst. Säuglinge können die eigene Wärme noch schlecht regulieren, überhitzen rasch, kühlen aber auch schnell aus. Im Hochsommer also mehr als einen Body anziehen, aber bei den jetzigen Frühlingstemperaturen das Baby nicht im eigenen Saft schmoren lassen. Ein kleiner Test: Ist der Nacken warm und trocken, stimmt das Outfit.

Und womit geht es raus? Am besten im Kinderwagen, sagen viele Ärzte. Hebammen schwören dagegen eher auf Tragetuch oder andere Tragehilfen, weil viele Babys den engen Körperkontakt mögen und damit das Babytalk-Getuschel in der gewohnten Lautstärke möglich ist.

Spaziergänge stärken das Immunsystem des Säuglings, schon indirektes Sonnenlicht reicht, um das für den Knochenaufbau wichtige Vitamin D zu bilden. In Sachen Hautschutz gilt, dass Babys auch im Sommer keine Sonnenschutzmittel bekommen sollten. Hautärzte raten: nicht in die pralle Sonne, das Kind durch Verdeck, Schirm, Sonnensegel oder Mütze schützen – was nicht heißt, dass Eltern panisch die Straßenseite wechseln müssen, wenn mal ein Lichtstrahl in den Wagen fällt.

Gegen Insekten hilft am besten ein Moskitonetz über dem Kinderwagen, eine alte Gardine tut’s oft auch. Auch hier ist zu beachten: keine Chemie auf die empfindliche Babyhaut.

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