Bei der Selbstmedikation verlassen sich die Menschen in Deutschland auf wohnortnahe Apotheken. Für 76 Prozent der Bundesbürger ist es „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“, dass sie sich in der Apotheke um die Ecke mit rezeptfreien Arzneimitteln versorgen können. Das ergab eine repräsentative infas-Umfrage im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Rund zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) gaben an, dass sie verschreibungsfreie Präparate in ihrer jeweiligen Stammapotheke kaufen; ein Drittel (36 Prozent) kauft dagegen in unterschiedlichen Apotheken vor Ort (Mehrfachnennungen waren möglich). Auffällig ist dabei, dass es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt: Frauen (73 Prozent) kaufen rezeptfreie Medikamente eher in ihrer Stammapotheke als Männer (64 Prozent). Männer (41 Prozent) gehen demzufolge häufiger in unterschiedliche Apotheken vor Ort als Frauen (31 Prozent).

Die repräsentative, telefonische, bundesweite Befragung von mehr als 1.000 Bürger/innen ab 18 Jahren wurde im April 2010 vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchgeführt.

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