Denksportaufgaben, Kreuzworträtsel oder etwa Sudoku stehen in dem Ruf, das Hirn in Schwung zu halten, auch im Alter. Doch wer sich zu sehr auf solche Trainingsmethoden verlässt, wird zwar ein besserer Sudoku-Spieler oder löst Kreuzworträtsel schneller – auf andere Hirnleistungen aber haben diese Übungen verblüffend wenig Einfluss.

Wer sein Hirn umfassend in Schwung halten will, sollte Joggen, Radfahren, Schwimmen – sich möglichst viel bewegen. „Sport ist die einzige Methode, welche die Gehirnleistung umfassend trainiert“, sagt Dr. Claudia Voelker-Rehage von der Jacobs-University Bremen in der „Apotheken Umschau“. Das hat die Sportwissenschaftlerin in ihrer Studie „Bewegtes Alter“ mit mehr als 90 Personen zwischen 65 und 75 Jahren herausgefunden. Ein Jahr lang trainierten die Teilnehmer dreimal die Woche eine Stunde lang. Sie zeigten danach deutlich verbesserte Leistungen bei geistigen Anforderungen. Aber auch bei ihnen gab es Unterschiede: Nordic Walker dachten schneller und genauer, Teilnehmer am Koordinationstraining nur genauer. Wer sich auf Dehnübungen beschränkte, gewann an geistiger Leistungsfähigkeit nicht dazu.

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