BAK-Empfehlungen zur Versorgung der Krankenhauspatienten durch Apotheken jetzt veröffentlich

Die Versorgung von Krankenhauspatienten mit Arzneimitteln wird ab sofort durch eine neue Empfehlung der Bundesapothekerkammer festgeschrieben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass jedem Patienten im Krankenhaus eine qualitativ gute und sichere Arzneimitteltherapie zur Verfügung steht. Diese Empfehlungen mit Leitliniencharakter wurden während der letzten eineinhalb Jahre von Bundesapothekerkammer (BAK), Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) (vertreten durch Dr. Amann und Dr. Nusser-Rothermundt) und Bundesverband der Krankenhaus- und Heim versorgenden Apotheker (BVKA) in mühevoller Arbeit gemeinsam erstellt. Sie repräsentieren den Stand von Wissenschaft und Technik für die Versorgung von Krankenhauspatienten.

„Wir als ADKA begrüßen außerordentlich, dass diese Qualitätskriterien für die Krankenhausversorgung von allen Apothekern konsentiert, getragen und akzeptiert werden“, freut sich Prof. Dr. Irene Krämer, Präsidentin der ADKA. „Damit sind Rahmenbedingungen definiert, die einerseits mit Leben zu füllen sind und andererseits auch kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen“ so Krämer weiter.

Es ist davon auszugehen, dass die Empfehlungen zur Qualitätssicherung auch bei den zuständigen Aufsichtsbehörden Berücksichtigung finden. Ein beispielhafter Aspekt dabei ist die Empfehlung, dass eine Versorgung nicht über eine Distanz von mehr als einer Stunde Fahrzeit stattfinden soll.

„Dank gebührt der Arbeitsgruppe der BAK, die das Dokument entwickelt hat,“ meint Klaus Tönne, ADKA-Geschäftsführer, „wie auch den beiden Vertretern der ADKA, die mit großem Engagement und Zeitaufwand die Erstellung initiiert und maßgeblich zum Gelingen der Empfehlungen beigetragen haben.“

   Das Papier findet sich unter    
   http://www.adka.de/solva_docs/LL_Versorgung_KHPatienten.pdf

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