Kassenschlager Schönheits-OP – Spürbare Preiserhöhung bei Bauchstraffung und Brustvergrößerung

Laut Angaben des statistischen Bundesamtes steigt die Zahl übergewichtiger Menschen in Deutschland seit Jahren an. Gleichzeitig verlangt das gesellschaftliche Schönheitsideal nach schlanken Körperkonturen. Ob Resultat oder nur Zufall: Immer häufiger setzen Ästhetisch-Plastische Chirurgen Magenballons ein, saugen Fett ab und nehmen Bauchdeckenstraffungen vor. Entsprechend der gestiegenen Nachfrage ziehen die Preise für Schönheitsoperationen an. Signifikant angestiegen sind mittlerweile die durchschnittlichen Kosten einer Bauchstraffung – im Vergleich zur letzten Erhebung des myBody GeKIS (GesamtKostenIndex Schönheitsoperationen) um stattliche 9,2 Prozent –, ebenso wie die Kosten für eine Brustvergrößerung, die erstmals über 6.000 Euro betragen.

Eine Bauchdeckenstraffung wird vor allem dann durchgeführt, wenn fettleibige Menschen in kurzer Zeit viel Gewicht verloren haben und eine Fettschürze zurückbleibt. 2010 wurde der schönheitschirurgische Eingriff erstmals in den myBody GeKIS mit aufgenommen. Seitdem hat er eine enorme preisliche Entwicklung hingelegt: Startete die Bauchdeckenstraffung 2010 mit einem Mittelwert von 4.370 Euro, liegt der Durchschnittspreis aktuell bei 4.770 Euro. Dies entspricht einem Preisanstieg von 9,2 Prozent – der stärkste Anstieg innerhalb einer Erhebungs-Periode, der für einen Eingriff jemals beim GeKIS verzeichnet wurde.

Dauerbrenner Brustvergrößerung teuer wie nie

Ein weiterer Spitzenreiter des aktuellen GeKIS ist die Brustvergrößerung, die laut der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) der beliebteste schönheitschirurgische Eingriff unter jungen Frauen ist. Mit einem sechsprozentigem Plus im Vergleich zur letzten Erhebung liegt der Mittelwert der Brustvergrößerung erstmals über 6.000 Euro – und beschreibt damit den höchsten Durchschnittswert, der jemals im GeKIS verzeichnet wurde. Andere, dem GeKIS ähnliche, Preiserhebungen nennen hier einen niedrigeren Wert – allerdings werden dort oftmals Kosten, wie für die Narkose oder das Material, aus dem Endergebnis herausgerechnet, um durch den niedrigeren Preis Interessenten zu gewinnen.

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