Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung

Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) nimmt ab heute wieder ihre Arbeit auf. Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse, welche Therapiemöglichkeiten habe ich, wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen, was muss ich bei einem Kassenwechsel beachten? Solche Fragen können Verbraucher ab sofort wieder am Beratungstelefon der UPD unter 0800 / 011 77 22 stellen.

Nach einer zehnjährigen Modellphase wird das Projekt nun als Regelangebot fortgeführt. In einer europaweiten Ausschreibung hatten die bewährten Projektträger der zurückliegenden Jahre den Zuschlag zur Fortführung der erfolgreichen Beratungstätigkeit erhalten. Zu den Projektpartnern der UPD gehören auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die beteiligten Verbraucherzentralen.

Nach einer Neuorganisation der Beratungstätigkeiten steht die UPD jetzt wieder bereit. „Ich freue mich, dass wir so schnell wieder in die Beratung einsteigen können“, sagt Stefan Etgeton, Fachbereichsleiter im vzbv. Der Gesamtverbund befindet sich derzeit noch im Aufbau. „Aufgrund des Nachfragestaus der letzten Wochen kann es daher passieren, dass nicht jede Frage umgehend bearbeitet werden kann. Dafür bitte ich um Verständnis“, so Etgeton.

Monatlich fast 7.000 Patienten
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland unterstützt Hilfesuchende seit Anfang 2007 in über zwanzig Beratungsstellen sowie über das bundesweite Beratungstelefon. Etwa ein Drittel dieser Beratungsstellen werden von Verbraucherzentralen getragen. In den zurückliegenden Jahren bestand besonderer Beratungs- und Informationsbedarf zu Leistungen der Kassen und zu gesetzlichen Neuregelungen, zu Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, zu Therapien und Krankheitsbildern sowie rund um das Thema „Zahnbehandlung“.

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