Du bist, was Du isst!

Natalie Portman, Nadja Auermann und Richard Gere tun es und auch rund 1,6 Millionen Deutsche essen vegetarisch und das aus Überzeugung. Denn es gibt für sie gute Gründe, auf Fleisch zu verzichten, schreibt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“: Die Zustände bei den Tiertransporten, die Massentierhaltung oder die zahlreichen Fleischskandale. Viele Vegetarier meinen aber auch, dass fleischloses Essen gesünder ist und man damit auch besser abnehmen kann. Ob das tatsächlich so ist, weiß Chefredakteur Dr. Andreas Baum:

Das ist auf jeden Fall gesünder. Experten sind sich einig und auch zahlreiche Studien haben das gezeigt, dass eine vegetarische Ernährung helfen kann, z.B. Diabetes, Bluthochdruck oder Gicht vorzubeugen. Und dann enthalten ja tierische Fette auch reichlich Kalorien, die Übergewicht fördern.

Die Vorzüge haben inzwischen immer mehr Menschen erkannt. Aber es ist nicht einfach auf Steak, Schnitzel und Wurst zu verzichten und sich an vegetarisches Essen zu gewöhnen:

Vor allem sollte man langsam sein, weil, Gewohnheiten stellt man nicht so schnell um. So ein fleischloser Tag in der Woche, das wäre schon ein guter Anfang. Außerdem sollte man so leckere Rezepte aus der traditionell fleischlosen Küche ausprobieren, z.B. aus Indien oder Nordafrika und dann macht man dann schnell die Erfahrung: „Das schmeckt mir auch.“

Entscheidet man sich tatsächlich den Fleischkonsum stark einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten, ist allerdings die Sorge da, dass es Mangelerscheinungen gibt:

Vegetarier müssen in der Regel nicht mit Mangelerscheinungen rechnen, denn sie essen ja Eier und Milchprodukte. Und den Bedarf von gesundheitlich wichtigen Omega-3-Fettsäuren z.B., die im Fisch enthalten sind, den kann man auch über pflanzliche Öle decken.

Und wer regelmäßig Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Sojaprodukte isst, bekommt auch genügend Eiweiß, berichtet der „Diabetes Ratgeber“. Und so passt der Slogan hier perfekt: „Du bist, was Du isst“.

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