Fit im Büro: Wie man bei der Bildschirmarbeit gesund bleibt

Arbeiten Sie auch im Büro? Dann geht es Ihnen wie 16 Millionen Deutschen: Acht Stunden pro Tag sitzt man am Schreibtisch und guckt auf den Bildschirm. Weil man sich dabei kaum bewegt, kann das auf die Gesundheit gehen, zum Beispiel auf den Rücken. Damit man keine Haltungsschäden bekommt, sollte am Bürostuhl nicht gespart werden, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Ein guter Stuhl hilft auf alle Fälle, Rückenschmerzen zu vermeiden. Er sollte höhenverstellbar und gut gefedert sein. Und ganz wichtig: Verändern Sie bei der Arbeit häufig auch einmal Ihre Sitzposition, stehen Sie so oft wie möglich auf und haben Sie den Mut, die eine oder andere gymnastische Übung zu machen.“

Nach der Gymnastik-Einheit geht es dann wieder an den Rechner. Dabei sollte man einen gesunden Abstand wahren:

„Der Monitor sollte mindestens 50 Zentimeter von den Augen entfernt sein. Der Bildschirm sollte darüber hinaus entspiegelt sein und sich leicht drehen und auch neigen lassen. Auch wichtig: Schauen Sie nie von der Seite auf den Bildschirm.“

Auch die Computermaus und die Tastatur sollten ergonomisch geformt sein und so auf dem Schreibtisch liegen, dass man die Arme und die Hände nicht zu stark belastet:

„Die Tastatur sollte etwa zehn Zentimeter von der Tischkante entfernt sein und die Handballen sollten bequem aufliegen. Wichtig ist auch eine leicht bedienbare Computermaus. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten.“

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz spielt ebenfalls eine Rolle für die Gesundheit, schreibt die „Apotheken Umschau“. Wer zum Beispiel direkt auf eine Fensterfront blickt, überanstrengt schnell seine Augen. Besser ist eine indirekte Innenbeleuchtung. Wenn man bei der Arbeit zwischendurch den Blick in die Ferne schweifen lässt, entspannt das die Augen zusätzlich.

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