Noch zu wenige Palliativ-Teams

Seit 2007 haben Patienten unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung – wenn Heilung nicht mehr möglich ist, die Patienten aber ihre letzten Tage ohne unnötiges Leiden zuhause verbringen möchten. Bundesweit sind bisher rund 150 speziell ausgebildete Teams aus Ärzten und Pflegekräften im Einsatz.

„Für eine flächendeckende Versorgung sind weit mehr als 200 Teams nötig“, sagt Benno Bolze, Geschäftsführer des „Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands“ im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Der Bedarf bestehe für rund 80000 Patienten jährlich. Viele können ihr Recht auf die ambulante Palliativ-Pflege deshalb nicht wahrnehmen und zuhause im Kreise der Familie sterben. „Das aber wünschen sich 80 bis 90 Prozent der Bundesbürger“, so Bolze.

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