Prominente Vorbilder und die Schule fördern die Toleranz gegenüber behinderten Menschen

Es gibt viele Möglichkeiten, körperlich eingeschränkte Menschen besser in ihr Umfeld zu integrieren und ihnen mehr Anerkennung zu verschaffen. Wichtig dabei sind Behinderte, die in der Öffentlichkeit stehen sowie eine gemeinsame schulische Erziehung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. 86 Prozent der Deutschen – und sogar 95 Prozent der 30-39-jährigen Frauen – meinen, dass Prominente wie der Politiker Wolfgang Schäuble dazu beitragen, behinderte Menschen in allen Lebensbereichen stärker zu akzeptieren und nicht-behinderten Bürgern ihre Berührungsängste zu nehmen.

Eine ebenso wichtige Rolle beim Abbau von Vorurteilen spielt nach Ansicht der Befragten ein früher Umgang in der Kindheit: Ein gemeinsamer Schulunterricht behinderter und nicht-behinderter Kinder fördert den natürlichen Umgang miteinander. Gerade Kinder ohne Einschränkungen profitieren von der Koedukation und lernen so mehr Toleranz – davon sind 84 Prozent der Befragten überzeugt. Dieses System trifft aber nicht nur auf Befürworter: 42 Prozent der Bürger meinen auch, dass in gemeinsamen Schulklassen keine der beiden Gruppen optimal gefördert wird.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren.

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