Bei Augenverätzungen hilft nur eins: Wasser marsch

Hochspritzende, laugenhaltige Reinigungsmittel, besonders Abflussreiniger, führen im Alltag immer wieder zu Verätzungen der Augen. Erste Hilfe in solchen Fällen bringt reichliches Spülen, möglichst mit Wasser. „Laugen lösen Zellstrukturen auf und dringen daher schnell und tief ins Gewebe ein“, erklärt Dr. Martin Hermel, leitender Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Aachen, in der „Apotheken Umschau“. Viel Wasser verdünnt die aggressive Lauge, auch die bereits eingedrungene.

Der Betroffene muss das Auge öffnen und soll es beim Spülen möglichst viel hin und her bewegen, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt. Säuren dringen nicht so tief ein, werden aber auch durch intensives Spülen ausgeschwemmt. Nach der Ersthilfe müssen die Betroffenen immer schnellstmöglich zum Augenarzt, der das verletzte Auge nachversorgen muss.

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