Die besten Tipps gegen Flugangst

Wenn die Turbinen anfangen zu jaulen und das Flugzeug langsam anrollt, ist das für viele Fluggäste ein freudiger Augenblick, zum Beispiel, wenn es in den Urlaub geht. Etwa jedem dritten Deutschen rutscht dabei allerdings das Herz in die Hose. Flugangst ist verbreiteter, als man denkt. Was man dagegen tun kann, bevor man an Bord geht, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Bewegen Sie sich vor dem Abflug viel, etwa durch Treppauf- und durch Treppabsteigen. Das baut nämlich das Adrenalin ab. Versuchen Sie im Flugzeug selbst dann einen Sitzplatz über den Tragflächen zu bekommen, dort sind die Bewegungen des Flugzeugs deutlich weniger spürbar. Wenn Sie wegen der Enge des Flugzeugs sich unwohl fühlen, dann ist ein Gangplatz besser als ein Fensterplatz.“

Nun hat man es glücklich ohne Angst ins Flugzeug geschafft. Während des Flugs kann man sich folgendermaßen ablenken und beruhigen:

„Vielleicht hilft Ihnen folgender Gedanke: auch der Pilot will heil nach Hause kommen und er wird alles unternehmen, damit nichts passiert. Und dann gibt es noch andere Tipps: stehen Sie während des Flugs möglichst häufig auf und bewegen Sie sich viel. Trinken Sie viel, aber keinen Alkohol. Eine ideale Entspannungstechnik ist die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.“

Darüber hinaus gibt es auch Medikamente gegen Flugangst. Viele Fluggäste haben mit pflanzlichen Beruhigungsmitteln gute Erfahrungen gemacht:

„Das pflanzliche Mittel Baldrian hat sich sehr bewährt. Wer beruflich viel reisen will und Flugangst hat, sollte ernsthaft über die Teilnahme eines speziellen Seminars nachdenken.“

Ein weiterer Tipp aus „Apotheken Umschau“: Wer trotz Flugangst den Flug gewagt und überstanden hat, darf sich mit einer Kleinigkeit selbst belohnen, die man sich sonst nicht gegönnt hätte. So bleibt der Flug in guter Erinnerung.

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